Mehrzweckklemme

"Für alles und überall - nahezu unverwüstlich" 
 


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Corona, Covid-19, SARS-CoV-2 bei RED GEKKO

RED GEKKO ist ein junges Unternehmen und möchte einen sachlichen Beitrag zu aktuellen Informationen über Corona, Covid-19 bzw. SARS-CoV-2 geben. Dazu bedienen wir uns öffentlich zugänglicher Informationen ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Wir wünschen Ihnen allen, bleiben Sie gesund!

 

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Für unsere Kunden im Rettungsdienst und in Krankenhäusern haben wir einige informative Seiten herausgesucht. Bitte folgen Sie den Links...                            

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aktualisiert am 30.07.2020  

 



 

 


Bitte helfen Sie mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Denn wenn uns das nicht gelingt, drohen Folgen wie derzeit in Italien. Dort können die ÄrztInnen vielen Menschen nicht mehr helfen, weil es an Klinikbetten fehlt.

Das kann man jetzt tun:

  1. zu Hause bleiben, wann immer es geht!
  2. besonders gefährdete Personen unterstützen!
  3. Älteren oder kranken NachbarInnen, FreundInnen und Bekannten seine Hilfe beim Einkaufen anbieten. Stand 13.03.2020

Robert Koch Institut (RKI)
Corona-Virus - SARS-CoV-2 - Steckbrief zur Coronavirus Krankheit 2019 (Covid-19)

 https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

Zahl der negativen Corona-Befunde - Die Test-Frage

  • 93 Prozent der registrierten Tests waren negativ
  • Im Visier der Epidemiologen SARS-CoV-2-Tests in Deutschland

  • Anteil positiver Testergebnisse zuletzt gestiegen
  • Hohe Testzahl liefert geringe Todesquote

Spiegel-Wissenschaft: Ein Interview von Julia Merlot, 04.04.2020

"Die Zahlen sind vollkommen unzuverlässig"

  • Wie gefährlich das Coronavirus ist, wissen Experten noch immer nicht genau. Hier erklärt der Statistikexperte Gerd Antes, was nun für eine Risikobewertung nötig ist und warum die Reaktion der Politik bislang richtig war.

 Spiegel-Wissenschaft: Ein Interview von Julia Merlot, 31.03.2020

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-wie-viele-tests-sind-negativ-a-130acc46-b203-4c2d-845e-0594d1dbf87a 





https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-zahlen-sind-vollkommen-unzuverlaessig-a-7535b78f-ad68-4fa9-9533-06a224cc9250

Erfassung der SARS-CoV-2-Testzahlen in Deutschland (RKI)

  • Zusätzlich zur Anzahl durchgeführter Tests werden n der RKI Testlaborabfrage und durch ALM e. V. Angaben zur täglichen Testkapazität abgefragt. In KW 13 gaben 113 Labore an, in der kommenden Woche Kapazitäten für insgesamt 103.515 Tests pro Tag zu haben, dies entspricht je nach 5- oder 7-Tage Wocheder Labore 517.575 – 724.505 Tests pro Woche. Insgesamt haben sich die erfassten täglichen Testkapazitäten in den letzten drei Wochen erhöht (s.Tab. 2). 86 Labore gaben für KW 13 Lieferengpässe an, betroffen sind alle Reagenzien inklusive Abstrichtupfer. Erstmals gaben in KW 13 drei Labore an, ihre Kapazitäten in der kommenden Woche aufgrund von Lieferengpässen für Reagenzien reduzieren zu müssen. In KW 12 gaben 41 Labore einen Rückstau von insgesamt 26.548 abzuarbeitenden Proben an, in KW 13 übermittelten 42 Labore einen Rückstau von insgesamt 31.998 Proben.

Epidemiologisches Bulletin, vorab online am 02.04.2020

  • Daten zur Anzahl der durchgeführten Testungen zu SARS-CoV-2 sowie zur Anzahl der Personen mit den jeweiligen Testergebnissen und den Testkapazitäten werden aktuell über verschiedene Netzwerke bzw. Umfragen erhoben und in einer Übersicht vom Robert Koch-Institut (RKI) zusammengestellt.

Lagebericht RKI, 13.03.2020 - 54:18 Min. mit dem Leiter des RKI Dr. Lothar H. Wieler

  • Das Coronavirus breitet sich rasant in Europa aus. Täglich stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) die aktuelle Lage in Deutschland vor und informiert die Bevölkerung. (30:25 Min)

https://www.youtube.com/watch?v=9-KEC0FRZFk

Lagebericht RKI, 16.3.2020 - 30:25 Min.

  • Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland mittlerweile 4838 laborbestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Das seien 1043 mehr als noch am Sonntag registriert, sagt RKI-Vize-Präsident Lars Schaade in Berlin. Bislang seien zwölf Menschen in Deutschland an dem Virus gestorben. Die Zahl der neu Infizierten steige nach wie vor "relativ rasch" an, sagt Schaade. Es gehe jetzt darum, die eingeleiteten Maßnahmen schnell umzusetzen.

https://www.youtube.com/watch?v=V781dJX34U4

RKI-Chef Wieler "Krise hat unvorstellbares Ausmaß"  20.03.2020

  •  Panikmache? Für RKI-Chef Wieler auf keinen Fall. Er betont, dass die Corona-Krise ein für ihn "unvorstellbares Ausmaß" habe. Die Menschen sollten die Regeln unbedingt einhalten. Angesichts der weiter rapide steigenden Zahl der Virus-Kranken zeigt sich auch der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) schockiert. "Wir sind alle in einer Krise, die ein Ausmaß hat, das ich mir selber habe nie vorstellen können", sagte Lothar Wieler bei der Pressekonferenz des Instituts in Berlin. "Ich erwarte jetzt, dass die Krankenhäuser vorbereitet sind. Jetzt muss es so weit sein."

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-ausmass-rki-pressekonferenz-100.html


„zusammen“ eine Initiative der Feuerwehren-Stadt-StädteRegion und Polizei Aachen mit Oliver Schmitt  31.03.2020

  • siehe ausführliche Beschreibung und weitere Beiträge dazu am unteren Seitenende

https://www.youtube.com/watch?v=GruM4cQ2VYw

Krankentransport und Rettungsdienst - Welche Beratung kann das RKI zur Beantwortung von Fragen aus dem Bereich Krankentransport und Rettungsdienst anbieten?

  • Dass dafür das Robert Koch-Institut (RKI) bemüht wird, ist verständlich aber nicht ganz der richtige Weg, weil das RKI nicht der Gesetzgeber und auch keine Fachbehörde ist, die Sanktionen durchsetzen kann. Krankentransport und Rettungsdienst ist nach der verfassungsmäßigen Ordnung Ländersache und dort durch eigene Gesetze geregelt. / (Gesundheitsämter)


https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/ThemenAZ/K/Krankentransp_29-06-12.html

Deutsches Institut Für Katastrophenmedizin (DIFKM)

German Institute For Disaster Medicine

  • SARS-CoV-2 Erfahrungen aus Frankreich (Straßburg) 24.03.2020
  • DIFKM Vorschlag Medikamentenvorhaltung Quarantäne Setting bzüg. SARS-CoV-2 / Covid-19 im Rettungsdienst   (26.02.2020)

http://www.disaster-medicine.com/startseite

S + K Verlag

  • "Was der Rettungsdienst über Covid-19 wissen muss"


  • "Krankenhäuser sollen Personaleinsatz erhöhen"


  • "wann können Großveranstaltungen noch durchgeführt werden?" Checkliste Risikobewertung

Buchempfehlung S+K Verlag: Hygieneleitfaden für den Rettungsdienst

https://www.skverlag.de/fileadmin/images_content/zeitschriften/rettungsdienst/Dokumente/E-Dossier_Corona_1-2020.pdf

https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/krankenhaeuser-sollen-personaleinsaetze-erhoehen.html

https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/wann-koennen-grossveranstaltungen-noch-durchgefuehrt-werden.html

https://www.skverlag.de/buchshop/artikelbeschreibung/kategorie/notfallmedizin/artikel/hygieneleitfaden-fuer-den-rettungsdienst.html

DIVI -  Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin - Intensivtransport

  • Ein Intensivtransport erfordert daher eine sachgerechte Betreuung durch gut und speziell ausgebildete Ärzte und Rettungsassistenten. Ein Baustein einer solchen Ausbildung sind auf die nötigen Anforderungen zugeschnittene Intensivtransportkurse und Leitlinien.


 https://www.divi.de/fortbildung-weiterbildung/intensivtransport

Hygienemanagement für den Patiententransport - S1 Leitlinie - AWMF

  • Die nachfolgende Empfehlung richtet sich ausschließlich an den sogenannten qualifizierten Patiententransport im Kranken- oder Rettungswagen. (Stand 10.2019)

Hygieneplan für den Rettungsdienst und Krankentransport des Arbeiter-Samariter-Bundes Bayern e.V.  RV/Rettungswache (ASB)

  • Erstellt auf der Basis des Rahmenhygieneplanes für Rettungs- und Krankentransportdienste erarbeitet vom: Länder-Arbeitskreis
    zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG

Rahmenhygieneplan für Rettungs- und Krankentransportdienste Länder-Arbeitskreis zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG

  • Gesundheitsamt im Bezirksamt Spandau von Berlin Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
    Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
    Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (03.2011)

Hygiene und Infektionstransporte im Rettungsdienst (04.2013)

  • Aktuelles Wissen für den Anästhesisten, Refresher Course Nr. 39

 https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/029-029l_S1_Hygienema%C3%9Fnahmen-beim-Patiententransport_2019-07.pdf



https://www.asb-schulen.de/application/files/9415/2464/9845/Hygieneplan_Rettungsdienst_2015.pdf




https://www.gesunde.sachsen.de/download/Download_Gesundheit/RHPL_Rettungsdienst.pdf





https://www.ai-online.info/abstracts/pdf/dacAbstracts/2013/2013-02-RC181..pdf

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

"infektionsschutz.de - Wissen, was schützt"

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen
  • Allgemeine Hygienetipps - Merkblätter, Filme, Infografiken
  • Material für Bildungseinrichtungen
  • Material für Pflegeeinrichtungen
  • Informationen in anderen Sprachen

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html


https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus_DE.pdf

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

https://www.infektionsschutz.de

Bundesministerium für Gesundheit
Tagesaktuelle Informantionen zum Coronavirus - Meldungen

  • Aufklärungsplakat pdf-Datei


  • Informationsplakat pdf-Datei: Test auf Corona

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG_BZgA_Coronavirus_Plakat_barr.pdf

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG_BZgA_Coronavirustest_Plakat_barr.pdf

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung sowie Haustiere und Landwirtschaft

  • Corona-FAQ zu Lebensmittel, Tiere, Haustiere, Nutztiere, Versorgung mit Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Versorgungsengpässe,

https://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html;jsessionid=D557264E98C19C6CBA3E663EE1DF2E6A.1_cid358

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

  • aktuelle Reisewarnungen


  • Newsroom: Corona / Covid-19 - Informationen für Reisende (was Reisende beachten sollten)

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

  • FAQ: arbeitsrechtliche Auswirkungen?

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html?nn=67370

Landesregierungen beschließen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus 17.03.2020 am Beispiel von Baden-Württemberg (D)

  • Die Landesregierung Baden-Württemberg hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.


https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Coronavirus aktuell: Adressen und Übersichten für Zahnärzte und Ärzte

  • Coronavirus: Hier finden Zahnärzte und Ärzte alle relevanten Adressen, Informationen für die Praxis und Übersichten laufend aktualisiert!  (zm.online)  02.03.2020

Informationen für die Praxis: S1-Leitlinie zum Coronavirus

  • Was tun, wenn ein Patient mit Atemwegsinfekt unangemeldet erscheint? Soll das Team getestet werden? Und welche Optionen gibt es zur Entlastung der Praxis? Antworten darauf gibt die S1-Leitlinie „Neues Coronavirus".   (zm.online)  30.03.2020

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.

  • Hinweise und FAQ zum Coronavirus für Schwangere und Säuglinge

https://www.zm-online.de/news/praxis/adressen-und-uebersichten-fuer-zahnaerzte-und-aerzte/



https://www.zm-online.de/news/praxis/s1-leitlinie-zum-coronavirus/




https://www.dggg.de/news/hinweise-und-faq-zum-coronavirus-fuer-schwangere-und-saeuglinge-1181/

CovApp der Charité - Corona-Schnelltest per App: Ihre 26 Antworten zeigen, ob Sie ein Risikofall sind

  • Nachdem Sie die 26 Fragen der CovApp beantwortet haben, wird eine Empfehlung mit entsprechender Begründung ausgesprochen. Sofern Sie entsprechenden Kontakt zu Infizierten oder Verdachtsfällen hatten oder in einem Risikogebiet waren und Symptome zeigen, erhalten Sie ebenfalls Handlungsempfehlungen, wie Sie sich am besten verhalten und gegebenenfalls auch einen für Sie passenden Ansprechpartner finden. Alle Informationen werden am Ende zusammengefasst, um für ein etwaiges Arztgespräch alle relevanten Daten griffbereit zu haben.

https://www.chip.de/news/Corona-Schnelltest-per-App-Ihre-26-Antworten-zeigen-ob-Sie-ein-Risikofall-sind_182562038.html

CHIP Fazit zu CoVApp der Charité - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus. Die CovApp bietet Ihnen selbstverständlich keine ärztliche Diagnose, hilft Ihnen aber bei Unsicherheiten Empfehlungen und Informationen zu erhalten und gegebenenfalls den passenden Ansprechpartner zu finden.              

Michael Humpa | CHIP Software-Redaktion

Zum App Download:  https://covapp.charite.de/   

Corona-Virusinfektion Früherkennung (www.cardiopraxis.de)

  • Körpertemperatur, Symptome, Herzfrequenz, Blutdruck, Husten, Luftnot, Diarrhö, usw.

https://www.cardiopraxis.de/corona-frueherkennung-covid-19-virusinfektion/

Was eine Notaufnahme-Schwester über die Corona-Panik denkt

  • "Die ganze Welt ist verrückt und hier ist die Zentrale". Für Rebecca, Krankenschwester in der Notaufnahme eines Krankenhauses im Süd...   (www.brigitte.de)

https://www.brigitte.de/barbara/leben/was-eine-notaufnahme-schwester-ueber-die-corona-panik-denkt-11746284.html

Wo immer möglich, auf soziale Kontakte verzichten!

  • Änderungen in Deutschland ab Montag den 16.03.2020 (www.stern.de)
  • Österreiche schränkt Bewegungsfreiheit ein! 15.03.2020 Österreichs Kanzler Kurz kündigt Versammlungsverbot an (www.zdf.de/nachrichten/)

https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/coronavirus---merkel--wo-immer-moeglich--auf-soziale-kontakte-verzichten-9111822.html

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/blog-coronavirus-102.html#xtor=CS5-95

Exponentielles Wachstum sehr gut erklärt

Exponentiell, Ausbreitung, Vermehrung, Verbreitung, Kurve, Ansteckung, ZDF Claus Kleber 15.03.2020

https://www.youtube.com/watch?v=QDAWsqZJ3FY

"Worst Case Szenario" Grafik: APA, Quelle: TU Wien / dwh

  • Warum sich die Einschränkung der Sozialkontakte der Bevölkerung in Österreich lohnt, hat die TU Wien mit dieser Modellrechnung zeigen wollen.
  • Österreich hat ca. ein Zehntel der Bürger wie die Bundesrepublik Deutschland.













  • Coronavirus - Maßnahmen reduzieren laut Simulation die Krankenzahlen klar!    12.03.2020


https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Coronavirus_-_Massnahmen_reduzieren_laut_Simulation_Krankenzahlen_klar/SCI_20200312_SCI39371351253680038

"Nutzt die Zeit, die ihr noch habt" Bergamos Bürgermeister über Corona

  • Bergamo ist das Epizentrum der Coronakrise in Europa. Fast 400 Menschen sind dort gestorben. Bürgermeister Gori erzählt vom Drama in seinen Krankenhäusern - und alarmiert seine deutschen Kollegen.

Ein Interview von Frank Hornig, Rom 18.03.2020

https://www.spiegel.de/politik/ausland/bergamo-buergermeister-ueber-corona-nutzt-die-zeit-die-ihr-noch-habt-a-e15c28b0-7c59-4535-a8f4-aea6c9e303e4

An alle, die jetzt noch rausgehen: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert?  (www.stern.de 19.03.2020)

  • Die Coronavirus-Krise spitzt sich zu, doch immer noch verhalten sich Menschen egoistisch und unverantwortlich: Sie gehen in Cafés, auf Spielplätze oder treffen sich in Gruppen. Jetzt droht die Ausgangssperre. Zeit für einen Brandbrief.


https://www.stern.de/gesundheit/ausgangssperre-wegen-coronavirus--botschaft-an-alle-unvernuenftigen-9188600.html

  • GRN-Klinik Schwetzingen Interdisziplinäre Notaufnahme, Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH (GRN)

https://www.grn.de/schwetzingen/klinik/notfallambulanz/die-fachdisziplin



  • Das neue Corona-Testzentrum im Rhein-Neckar-Kreis am Parkplatz des SV-Sportzentrum Schwetzingen. Das Drive-in für Verdachtsfälle schafft bis zu 100 Corona-Tests pro Tag. (Video 2:50 Min.)

https://www.morgenweb.de/videocenter_video,-schwetzingen-drive-in-schafft-bis-zu-100-corona-tests-an-einem-tag-_videoid,8758.html



  • Um weitere Ansteckungen zu verhindern, richten Krankenschwestern Appell an alle     „Wir bleiben für euch hier. Bitte bleibt ihr für uns zu Hause“. Mit diesem Slogan sorgen zwei Wiener Krankenschwestern derzeit für Aufsehen. Ihr Appell richtet sich an alle, zu Hause zu bleiben um weitere Ansteckungen zu verhindern und so das Gesundheitssystem zu entlasten. Der Post fand innerhalb weniger Stunden zahlreiche Nachahmer in Österreich und Deutschland.

https://www.focus.de/gesundheit/um-weitere-ansteckungen-zu-verhindern-bleibfuerunsdaheim-krankenschwestern-richten-dringenden-appell-an-alle_id_11787009.html




Alle Mitarbeiter im Gesundheitsdienst erhalten kostenlos Backwaren von Bosselmann!

  • Der Chef der Bäckerei Bosselmann, Gerhard Bosselmann aus Hannover, wendet sich mit einem Tränen-Appell an seine Kunden. Kauft beim Bäcker um die Ecke! Kritische Meinung zum Förderprogramm der Bundesregierung. YouTube Video 3.42 Min.


https://www.youtube.com/watch?v=i8ByL5UTcZ8



Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

  • Aktuelles aus dem Bereich der Medizinprodukte: z. B. Masken

https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/_node.html

Empfehlungen des BfArM    31.03.2020

  • Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken ( sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz ( MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit  dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Empfehlungen des BfArM   06.04.2020

  • Hinweise für Hersteller, Importeure und Vertreiber zur Sonderzulassung von medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken_sonderzualssung.html

 

Marylyn Addo, Virologin UKE, zur Ansteckungsgefahr durch Aerosole

Quelle: ARD tagesschau 14.05.2020 MOMA 07:40 Uhr

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-701681.html

Studie bestätigt Schutzwirkung von Masken

Einfache Stoffmasken über Nase und Mund verhindern offenbar tatsächlich, dass das Coronavirus sich verbreitet. Eine neue Studie legt das nahe. Ausgangsbasis der Untersuchung: das vorbildliche Beispiel Jena.

Masken führten zu Verlangsamung

In einem zweiten Schritt untersuchten die Forscher die Entwicklung der Fallzahlen in den Städten und Kreisen, welche die Maskenpflicht zum 22. April eingeführt hatten, mit den Fallzahlen der Kommunen, die die Maskenpflicht erst zum 27. April oder später einführten. Auch hier zeigen sich signifikante Unterschiede. "Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat",

Forscher: Millionen weniger Tote durch Lockdowns

Forscher vom Imperial College London (Großbritannien) kommen nach der Analyse von  Todesfallzahlen zu dem Ergebnis, dass die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Millionen Infektionen und Todesfälle verhindert haben. Der großangelegte Lockdown samt Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen habe allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai womöglich etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert und eine Kontrolle des Pandemie-Verlaufs ermöglicht, heißt es in einem Bericht im Fachmagazin "Nature".

Zweite Studie: 530 Millionen Infektionen verhindert

In einer zweiten Studie berichtet ein Forscherteam, dass die Maßnahmen in den sechs von ihnen betrachteten Ländern bis zum 6. April rund 530 Millionen Infektionen verhindert hätten. Die Wissenschaftler hatten den Infektionsverlauf bis zu diesem Stichtag in China, Südkorea, Italien, Iran, Frankreich und den USA analysiert. Experten in Deutschland raten zu einer vorsichtigen Interpretation, unter anderen wegen einer hohen Schwankungsbreite der Zahlen.

Quelle: www.tagesschau.de  08.06.2020


https://www.tagesschau.de/inland/corona-masken-schutz-studie-101.html

Darf ich die Maske um den Hals tragen? Die wichtigsten Tipps zum Mund-Nasen-Schutz    Quelle: www.web.de am 15.05.2020

  • Was muss ich beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes beachten?
  • Wie transportiere, lagere und reinige ich die Maske?
  • Meine Brille beschlägt: Was hilft?
  • Wie stelle ich selbst eine Maske her?
  • Maske sitzt beim Kind nicht richtig, was tun?
  • Kann ich den Schutz beim Autofahren tragen?

Hier noch einmal die wichtigsten Regeln laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

  • Vor dem Aufsetzen der Maske die Hände gründlich mit Seife waschen, denn die Innenseite der Maske muss sauber bleiben. Nach dem Absetzen ebenfalls - denn an der Außenseite des Gesichtsschutzes könnten sich Erreger tummeln.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen. Die Maske darf keine Öffnungen bilden.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, damit normal geatmet werden kann.
  • Wegen der möglichen Erreger auf der Außenseite solle diese nicht berührt werden! Das heißt: Einmal aufgesetzt, sollte der Träger die Maske nicht mehr anfassen.

https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/helfen-masken-coronavirus-beachten-34620526

Wie transportiere ich meine Maske?

  • Im Idealfall läuft es so ab: Man hat seine Hände gründlich gewaschen und zieht anschließend die Maske über. Dabei achtet man darauf, die Innenseite nicht anzufassen. Das aber setzt voraus, dass man sie daheim aufsetzt und etwa auf dem Weg zum Supermarkt die gesamte Zeit im Gesicht trägt. Das kann anstrengen und die Maske bereits ziemlich stark durchfeuchten - was nicht gut ist.Wer seinen Mund-Nasen-Schutz daher erst vor Ort aufsetzen möchte, sollte ihn im Plastikbeutel statt in der Hosentasche tragen - oder zumindest in einer Tasche, in die man nicht üblicherweise hineinfasst, rät Peter Walger. Der Vorstandssprecher von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene betont: "Die Innenseite muss geschützt sein."

Warum wird von medizinischen Masken für den Bürger abgeraten?

Zwischen dem Schutz, wie ihn die Maskenpflicht vorsieht, und medizinischen Sicherheitsmasken gibt es wesentliche Unterschiede. Das erläuterte kürzlich der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler:

  • Eine Sicherheitsmaske umschließt vollständig Nase und Mund und besitzt eine von drei Schutzkategorien, die professionellen Schutz vor Krankheitserregern oder schädlichen Stoffen in der Luft bieten.
    Spezialmasken ab Klassifikation FFP2 ("filtering face piece"), die "wirklich Viren abhalten", müssten vor allem von medizinischem und Pflegepersonal getragen werden, um sich optimal zu schützen. FFP3 bietet eine noch höhere Schutzstufe als FFP2.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz kann hingegen auch selbst hergestellt sein. Anders als ein Atemschutz, der den Träger schützt, halte ein Mundschutz Tröpfchen zurück, die das Virus übertragen könnten.

Die Masken mit den Schutzstufen FFP2 und FFP3 müssen dem Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen vorbehalten bleiben. Nur mit ihnen ist das Personal im Umgang mit Patienten ausreichend vor dem Coronavirus geschützt. Fehlende Schutzausrüstung und besonders fehlende Masken sind aktuell immer noch eines der drängendsten Probleme in vielen Kliniken.

Welche Schutzmasken sind sinnvoll: Das sind die Tipps vom Apotheker                        

Die meisten auf dem Markt befindlichen Masken schützen weniger den, der sie trägt, sondern dessen Mitmenschen. Aber sie tragen natürlich auch dazu bei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch deshalb hat ein Apotheker in Hannover 25.000 Mund-und-Nase-Schutzmasken auf Lager.

Quelle: Hannoveranische Allgemeine  17.04.2020  https://www.haz.de

https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Welche-Schutzmasken-sind-sinnvoll-Das-sind-die-Tipps-vom-Apotheker


Wenn du eine solche Maske trägst, solltest du dich nicht in falscher Sicherheit wähnen.  (lesen Sie den unteren Link dazu)www.watson.de/leben/coronavirus/863419932-corona-virologe-streeck-erklaert-welche-masken-schuetzen-und-welche-quatsch-sind

 

Weiterführende Links zu Texten:

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/beschlossen-tragen-von-schutzmasken-bleibt-in-berlin-freiwillig-69883720.bild.html

https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/coronavirus-wissenschaft-entdeckt-neue-symptome-neben-husten-niesen-fieber-69424474.bild.html

Was bringen Schutzmasken? Uni-Studie zeigt, was wirklich hilft

  • Husten Sie lieber in den Ellbogen - das bringt mehr. Die Bauhaus-Universität Weimar zeigt in einem Experiment, wie sich die menschliche Atemluft verbreiten kann. Die Wissenschaftler haben dabei unterschiedliche Szenarien geprüft und im Video festgehalten. (www.CHIP.de - von Konstantinos Mitsis) 28.03.2020

Was passiert, wenn wir atmen oder husten? Wissenschaftler für Bauphysik der Bauhaus-Universität in Weimar machen mit eindrucksvollen Aufnahmen sichtbar, was für das menschliche Auge eigentlich verborgen bleibt. Das Experiment zeigt, wie kleinste Luftströmungen aus dem Mund im Raum verbreitet werden und wie sich dadurch auch krankmachende Viren übertragen lassen können. Einmal mehr zeigt sich, warum wir die Husten-Etikette der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Schutz vor der dem Coronavirus einhalten sollten.

https://web.de/magazine/news/coronavirus/gesichtsmasken-bewegung-luftpartikeln-verhindern-34655576

Link zum Video:

https://www.chip.de/news/Was-bringen-Schutzmasken-Uni-Studie-zeigt-was-wirklich-hilft_182577562.html

Versuch 1: Mann hustet die den Raum
Versuch 2: Mann hustet in die offen gehaltene Hand
Versuch 3: Mann hustet in die Ellenbogen
Versuch 4: Mann hustet in handelsübliche Staubschutzmaske
Versuch 5: Mann hustet in chirurgisch-medizinischen Mundschutz
Das Experiment macht klar: Mundschutzmasken liefern keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion wie dem Coronavirus.

Fazit: Der Mund muss beim Husten bedeckt werden. "Am besten mit der Armbeuge, auch um die Hände sauber zu halten und mögliche Viren oder andere Krankheitserreger nicht über Körperkontakt oder Oberflächen weiterzutragen."



RKI warnt vor falscher Sicherheit durch Schutzmasken 03.04.2020

  • Beim Tragen einer Maske sei wichtig, dass diese eng anliege und nach dem Gebrauch gewechselt werde. Zudem betonte Wieler, dass die Masken nicht ständig berührt werden dürften. Dadurch könnten sie kontaminiert werden.

Ein Live-Ticker von T. Pillgruber  P. Kämpf, web.de

https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-news-live-ticker-usa-deutschland-schutzmasken-34468484

Bei einem Update zur Corona-Lage in Deutschland hat RKI-Präsident Lothar Wieler die Bevölkerung davor gewarnt, sich durch das Tragen von Schutzmasken in einer falschen Sicherheit zu wiegen. Bei unvorsichtigem Verhalten könnten die Masken sogar mehr Schaden bringen als sie nutzen würden. Wie Wieler erklärte, "könnten" Stoff- oder Behelfsmasken dabei helfen, die Ansteckung anderer Menschen zu verhindern. Dies erscheine logisch, weil dadurch Tröpfchen zurückgehalten werden könnten. Wissenschaftlich bewiesen sei diese Theorie aber nicht. Wieler betonte in diesem Zusammenhang, dass die Masken aber lediglich andere Personen vor einer Infektion durch den Träger schützen. "Man selber wird nicht vor der Übertragung geschützt mit solchen Masken", so der RKI-Präsident. Deswegen sei es laut Wieler derzeit am wichtigsten, Abstand zu halten, sowie sich an die Hygieneregeln zu halten - mit oder ohne Maske. "Wer krank ist und Symptome hat, sollte unbedingt zu Hause bleiben."

Simulation aus Finnland 3D-Modell zeigt: Erreger können noch minutenlang in der Luft nachgewiesen werden

Husten in einem belebten Raum ohne Schutzmaske oder die Hand vor den Mund zu halten. Welche fatalen Folgen das gerade in Zeiten des Coronavirus haben kann, zeigt diese Simulation. Wissenschaftler von vier finnischen Forschungseinrichtungen haben die Ausbreitung von Coronaviren in der Luft untersucht. Mit Hilfe eines 3D-Modells haben sie eine Situation geschaffen, bei er eine Person ungeschützt in einem Supermarkt hustet.

Die engen Gänge, Regale auf beiden Seiten und die Klimaanlage führen dazu, dass sich die Viren innerhalb von wenigen Sekunden bis zum Nachbargang verbreiten. Das Resultat ist eindeutig. Laut der Simulation sind die Viren auch nach mehreren Minuten noch in der Luft nachweisbar, auch wenn sich die erkrankte Person bereits wieder entfernt hat.

Erreger auch nach einiger Zeit noch nachweisbar

„Jemand, der mit dem Coronavirus infiziert ist, kann husten und weggehen, aber dann extrem kleine Aerosolpartikel zurücklassen, die das Coronavirus tragen. Diese Partikel könnten dann in die Atemwege anderer in der Nähe gelangen “, so Ville Vuorinen von der Universität Aalto. Daher sein Rat an alle: „Wenn Sie in ein Geschäft müssen, gehen Sie so selten wie möglich dorthin. Halten Sie sich so kurz wie möglich dort auf.“


Link zum Video:
https://videos2.focus.de/wochit/2020/04/10/Finnisches_Modell-5e907c178daa9002f4e1e1ce_Apr_10_2020_14_28_36.MP4

Ein Überblick über alle Bundesländer Quelle: Focus.online 26.04.2020

Ab wann die Maskenpflicht für Kinder gilt - und ab welchem Alter

In den meisten deutschen Bundesländern gilt ab Montag (27. April) eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in den meisten Ländern auch beim Einkaufen in den Geschäften – nur Schleswig-Holstein ist später dran. Aber wie sieht es mit den Kindern aus? Wir werfen einen Blick auf alle Bundesländer und sagen Ihnen, welche Vorschriften für Schülerinnen und Schüler gelten.

Die Einführung der Maskenpflicht kann Verweigerern teuer zu stehen kommen. So können Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus in Bayern bis zu 5000 Euro kosten. Dies geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.


https://www.focus.de/familie/eltern/ein-ueberblick-ab-wann-gilt-die-maskenpflicht-fuer-kinder-und-ab-welchem-alter_id_11923539.html


So viel müssen Sie jetzt in Ihrem Bundesland zahlen, wenn Sie keine Maske tragen: Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5000 Euro vor. Kinder sind von diesen Strafen jedoch nicht betroffen.

Im Alltag vor SARS-CoV-2 schützen  Corona-Infektion: An diesen Orten lauert das größte Risiko

Die Virologin Dr. Muge Cevic von der britischen Universität St. Andrews hat weltweite Studien zum Coronavirus ausgewertet und die größten Infektionsherde herausgearbeitet. Demnach ist die Ansteckungsgefahr immer dann sehr hoch, wenn Menschen längere Zeit gemeinsam in einem geschlossenen Raum mit einem Infizierten verbringen. Denn ganz entscheidend dabei, ob sich eine Person mit dem Coronavirus ansteckt oder nicht, ist die Virusdosis – also die Menge an Viren, mit der sie in Kontakt kommt. Diese ist in Innenräumen ohne ausreichend Luftaustausch viel höher als im Freien. Das bestätigt auch eine Studie aus China. Bei der Untersuchung wurden 2.147 Kontakte von 157 Covid-19-Patienten nachverfolgt. Dabei betrug die durchschnittliche Ansteckungsrate sechs Prozent. Die meisten Ansteckungen fanden in Innenräumen wie dem eigenen Haushalt, Transportmitteln oder Restaurants statt.

Quelle: www.t-online.de, Von Melanie Weiner, 26.05.2020



https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87914594/corona-infektion-an-diesen-orten-lauert-das-groesste-risiko.html

Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz kann die Ansteckungsgefahr erhöht sein. Besonders in Großraumbüros treffen viele Menschen in geschlossenen Räumen aufeinander. Für einen langfristigen Umgang mit dem Coronavirus sollten der Virologin zufolge bessere Lüftungskonzepte und Hygienestandards entwickelt werden.

Die Animation oben im Video zeigt, wo Sie sich mit Sars-CoV-2 anstecken können – und wo nicht.

Corona-Infektionen in Gesundheitsberufen, 16.04.2020

Gesundheitsberufe und Corona Gefährdete Helfer

Sie helfen Kranken und begeben sich dabei oft selbst in Gefahr: Ärzte und Pfleger infizieren sich laut einem Bericht derzeit besonders häufig mit dem Coronavirus. Elf Prozent aller Infizierten arbeiten im Gesundheitsbereich.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 20.400 Mitarbeiter aus diesen Bereichen infiziert, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Das entspreche etwa elf Prozent aller Infizierten.

Alleine in Krankenhäusern, Praxen, Dialyseeinrichtungen und bei Rettungsdiensten verzeichnete das RKI bislang mehr als 11.800 Corona-Fälle (Stand 18.5. 0 Uhr). In Pflege- und anderen Wohneinrichtungen waren es mehr als 8500 Infektionen. Insgesamt 895 erkrankte Mitarbeiter mussten demnach stationär behandelt werden, 61 sind gestorben.

230 Infektionen im Gesundheitsbereich pro Tag

Seit Mitte April steckten sich durchschnittlich täglich mehr als 230 Ärzte, Pfleger und andere Mitarbeiter in Gesundheitsberufen mit Sars-CoV-2 an. Die Zahl aller Neuinfektionen liegt derzeit stabil unter 1000 pro Tag.

Quelle: www.tagesschau.de, 19.05.2020


https://www.tagesschau.de/inland/corona-medizinisches-personal-101.html

Umfrage: Zu wenig Schutzausrüstung

Ein Grund für die häufigen Infektionen im Gesundheitsbereich könnte mangelnde Schutzausrüstung sein: Laut einer Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund gaben Mitte Mai 38 Prozent der Mitglieder an, nicht über eine adäquate Schutzkleidung zu verfügen. Vor allem fehlten FFP-2 und FFP-3-Schutzmasken. Über einen größeren Mangel berichten die Befragten auch bei Schutzkitteln und Schutzanzügen. Selbst der einfache Mund-Nasen-Schutz sei vielfach nicht im erforderlichen Umfang verfügbar.

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe kritisierte bereits im April, dass viele Heime Schutzausrüstung anders als vorgesehen mehrfach verwenden müssten. "Auch das hat sicherlich dazu beigetragen, dass dort die Pandemie-Lage zunehmend eskaliert und steigende Zahlen Infizierter verzeichnet werden müssen, oft mit tödlichen Folgen“, sagte Verbandssprecherin Johanna Knüppel.

Wissenschaft Schweizer Gesundheitsamt warnt

Nun gibt es Zweifel am Corona-Schutz von Gesichtsvisieren

Gesichtsvisiere bieten offenbar weniger Schutz als Masken. Ein Schweizer Gesundheitsamt riet jetzt von der alleinigen Verwendung ab. Auffällig viele Personen hatten sich angesteckt, die nur die Visiere trugen.
www.welt.de   14.07.2020


https://www.welt.de/wissenschaft/article211616239/Coronavirus-Nun-gibt-es-Zweifel-am-Schutz-von-Gesichtsvisieren.html



"Wir haben gemahnt und keiner hat uns gehört"  Hersteller von Schutzkleidung greift Jens Spahn an

  • Wegen der Corona-Epidemie wird Schutzkleidung für Ärzte, Pfleger und Sanitäter knapp. Einigen Kliniken gehen schon jetzt die Vorräte aus. Ein Lieferant der Produkte wirft dem Bundesgesundheitsminister schwere Versäumnisse vor.

Von  Cornelia Stolze, SPIEGEL Wissenschaft 19.03.2020


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-hersteller-von-schutzkleidung-greift-jens-spahn-an-a-dba397bb-d86b-4779-af8c-1912aebce7ac

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte die Menschen in Deutschland zum Tragen einfacher Atemschutzmasken auf. Diese garantierten zwar keinen Schutz vor Ansteckung, betonte Reinhardt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ laut einer Vorabmeldung vom Donnerstag. „Aber sie können ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden.“ Dies helfe bei der Viruseindämmung.  (www.welt.de  26.03.2020)

Reinhardt appellierte zugleich nachdrücklich an alle Menschen, sich nur mit einfachen oder notfalls selbstgebastelten Masken zu schützen. Professionellere Schutzmasken der Kategorien FFP2 und FFP3 seien im Alltag nicht erforderlich und würden dringend von Ärzten und Krankenpflegern oder Menschen mit Vorerkrankungen benötigt. „Wichtig: Bestellen Sie sich keine professionellen Schutzmasken im Internet oder kaufen solche“, mahnte Reinhardt.

siehe auch den Beitrag / Studie aus London ganz unten: Wiederaufbereitung von Schutzmasken

70C /158F heating in a kitchen-type of oven for 30min, or hot water vapor from boiling water for 10 min, are additional effective decontamination methods.

Mangel an Schutzbekleidung - Der Staat lässt seine Helden im Stich

Im ganzen Land fehlt immer mehr Schutzbekleidung im Kampf gegen das Coronavirus. Die Behörden haben wieder zu spät reagiert. Der Staat lässt so seine Helden im Stich - aus blanker Ohnmacht.

Die Menschen in den Krankenhäusern und Heimen schauen derweil dem Trauerspiel zu - wenn sie denn Zeit dafür haben. Der Staat lässt seine Helden im Stich. Aus blanker Ohnmacht. Pfleger und Ärztinnen werden die Situation ausbaden und zum Teil mit ihrem Leben bezahlen müssen. Das Mindeste, was sie jetzt vom deutschen Staat erwarten dürfen, ist ein klarer, täglich aktualisierter Plan: Wo kommt die Schutzkleidung her? Wieviel ist es wann? Wer verteilt sie wohin - nach welchen Kriterien? Was unsere Helden nicht brauchen: einen Gesundheitsminister Jens Spahn beim Schaulaufen in einem Lager für Schutzmasken.

Ein Kommentar von Detlef Flintz, WDR   03.04.2020

http://www.tagesschau.de/kommentar/schutzbekleidung-verteilungskampf-101.html

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Detlef Flintz, WDR, kommentiert den Kampf um Schutzkleidung
tagesthemen 22:10 Uhr, 03.04.2020

Arzt warnt vor Gummihandschuhen: „Hygienische Sauerei großen Ausmaßes“  -  Fast alle benutzen sie falsch!

  • Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Bremervörde, warnt: Oft führen solche Handschuhe zu einer erhöhten Infektionsrate
  • Arzt warnt: Plastik gibt mehr Keime ab als Haut - auch im Falle von Corona. Fazit: Händewaschen bleibt Pflicht

Sollte man die Handschuhe lang genug tragen, fangen zudem die Hände darunter an zu schwitzen, was den Bakterien die Verbreitung erleichtere. Hanefeld weiter: „Spätestens nach dem Ausziehen hat man ohne Desinfektion eine Kloake an den Händen. Herzlichen Glückwunsch!“

Außerdem gebe Plastik, woraus die Handschuhe zumeist bestünden, mehr Keime an die Umwelt ab als die Haut. Hanefelds Fazit: „Man rennt nicht mit Gummihandschuhen durch die Gegend, es sei denn, man möchte eine Hygiene-Sau sein. Fertig.“ Das Tragen von Einweghandschuhen zur Vermeidung einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 mag durchaus seine Berechtigung haben - wenn Sie sie richtig anwenden. Im medizinischen Bereich sollen sie den Träger kurzzeitig vor Verunreinigungen schützen. Das Tragen der Handschuhe ersetzt weder das Händewaschen noch die Notwendigkeit der Einhaltung genereller Hygieneregeln.

https://www.focus.de/gesundheit/news/fast-alle-benutzen-sie-falsch-arzt-warnt-vor-gummihandschuhen-hygienische-sauerei-grossen-ausmasses_id_11852249.html

Surftipp: Coronavirus - Schützen Handschuhe vor einer Ansteckung? alle Infos

https://praxistipps.chip.de/coronavirus-ansteckung-schuetzen-handschuhe_117011

  • Das alleinige Tragen von Handschuhen wird jedoch eine Infektion nicht verhindern. Dazu gehört auch ein Mundschutz der FFP Klasse II oder III.
  • Latex- und Nitirlhandschuhe sind dafür besser geeignet. Beides sind Materialien, die feuchtigkeitsabweisend sind und damit auch Sekrete nicht zur Haut durchlassen. Jedoch stellen sie für die eigene Haut ebenfalls Stress dar, da Schweiß nicht abtransportiert werden kann, was die Haut wiederum rissig werden lassen kann und Sie anfälliger für Infektionen machen kann.
  • Aber im Alltag macht es mehr Sinn, sich regelmäßig mit Seife die Hände gründlich zu waschen (mind. 30 Sekunden mit Seife abreiben) und darauf zu achten, nur mit gewaschenen Händen das Gesicht zu berühren oder die Toilette aufzusuchen.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) fordert mehr Dezentralisierung, um eine Grundversorgung an Schutzartikeln in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Krise sicherzustellen. München (dpa/lby) - 19.04.2020

Keiner habe geahnt, dass billigste Einmalartikel wie Handschuhe, Schutzkittel oder OP-Masken in einem entwickelten Land wie Deutschland knapp werden könnten, sagte BRK-Präsident Theo Zellner laut einer Mitteilung am Sonntag in München. Die Preise für diese Artikel seien aktuell horrend. "Das ist der Preis der Globalisierung", so Zellner.

Das große Problem sei, dass die Produktion von Schutzartikeln überwiegend im Ausland stattfinde, sagte ein Sprecher des BRK. Man müsse die Produktion im Inland hochfahren, um in Krisenzeiten besser vorbereitet zu sein. Nach Ansicht des BRK wurde vor Jahren versäumt, die notwendigen Weichen zu stellen, um der gegenwärtigen Situation gewachsen zu sein. "Der Katastrophenschutz wurde kaputtgespart", sagte Zellner laut Mitteilung. © dpa

Corona-Schutzausrüstung: Wo bleibt unser Geld?

Viele Firmen haben in der Corona-Krise auf den Vertrieb von Masken umgestellt - auf Wunsch von Jens Spahn. Jetzt sind sie verärgert.

Nach Informationen von SZ, NDR und WDR lagern derzeit in den vom Gesundheitsministerium beauftragten Lagern allein mehr als 130 Millionen medizinische FFP2-Masken. Das ist mehr als der Jahresverbrauch aller Arztpraxen in Deutschland. Die Ware ist bisher aber nicht überall dort angekommen, wo sie gebraucht wird. Laut Ärztevereinigung Marburger Bund verfügen 38 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland immer noch nicht über ausreichend Schutzkleidung.

Der Gesundheitsminister räumt auf Anfrage "logistische Probleme" ein. Die Prüfung der Ware sei außerdem sehr aufwendig. Etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken entspreche nicht den hohen Normanforderungen. "Mangelhafte Produkte werden nicht abgenommen und nicht bezahlt", sagt ein Sprecher des Bundesministeriums. Erst zehn Prozent der Lieferanten seien bezahlt worden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, www.SZ.de, Von Markus Grill, Lena Kampf, Berlin 21.05.2020


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/coronavirus-schutzmasken-jens-spahn-1.4913975

Kritik am Management des BMG kommt nicht nur aus der Unternehmer- oder Ärzteschaft. Das Open-House-Modell sei "das völlig falsche und überteuerte Mittel" gewesen, sagt Toni Drescher, Geschäftsführer des Invention-Center an der RWTH Aachen, das in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut Kliniken mit Herstellern von Schutzkleidung zusammenbringt. Das BMG habe die Preise in die Höhe getrieben, sagt Drescher. "Der Bund hat infolgedessen den freien Wettbewerb ausgehebelt und die Beschaffung für Klinken und Pflegeheime zusätzlich erschwert."

Ärger bei Kassenärztlichen Vereinigungen: Bund lieferte defekte Atemmasken für Arztpraxen

Der Bund hat den Kassenärztlichen Vereinigungen Hunderttausende defekter Atemmasken geliefert. Wie viele davon in Arztpraxen landeten, weiß keiner. Aktuell lagern bei der KV im Südwesten jedenfalls noch rund 48.000 Atemschutzmasken, für die es eine Produktwarnung der EU-Behörde für Verbraucherschutz gibt. Sie alle wurden vom Bund geliefert. Und bei der KV weiß bis heute keiner, ob und wie viele solcher fehlerhaften Masken in die Arztpraxen gegangen sind. Dokumentiert worden sei das damals leider „nicht im Einzelnen“

Etwas weiter nördlich das gleiche Problem. Bei rund 50.000 der vom Bund gelieferten Atemschutzmasken habe sich „im Nachhinein ein Qualitätsdefizit gezeigt“. Doch „in Teilen“ seien solche Masken chinesischer Hersteller, die nicht die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 erfüllten, an Praxen, etwa in der Städteregion Aachen, ausgehändigt worden. Es gab einen Rückruf der Behörden mit der Aufforderung, die betroffenen Modelle der Hersteller Xin Neng Dian, Hong Quing und Daddybaby zu entsorgen.

In den ersten Märzwochen habe sich China häufig als „Raubrittermarkt“ dargestellt. Die starke Nachfrage nach Masken habe „zu ziemlich abenteuerlichen Zuständen mit gefälschten Markennamen, Prüfzertifikaten, CE-Zeichen“ geführt, bestätigt Sonntag. Die KV Baden-Württemberg habe seit Beginn der Pandemie bereits „etwa eine halbe Million Masken wieder zurückgehen lassen, weil sie entweder keine oder nur eine eingeschränkte Schutzwirkung entfalten“. Man wisse aber nicht, wie viele Millionen dieser Masken im Umlauf seien. Die Höhe des entstandenen Schadens könne bislang nicht abgeschätzt werden, die Überprüfung möglicher Regressansprüche gegenüber den Lieferanten sei noch nicht abgeschlossen.

Rainer Woratschka 18.05.2020


https://www.tagesspiegel.de/politik/aerger-bei-kassenaerztlichen-vereinigungen-bund-lieferte-defekte-atemmasken-fuer-arztpraxen/25840190.html


Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem TÜV Nord habe man ein zweistufiges Verfahren zur Qualitätssicherung etabliert. Stufe 1 sehe die Vorort-Prüfung der Ware durch TÜV-Mitarbeiter vor der Verfrachtung an Flughäfen in China und in den Logistik-Lagern in Deutschland per Checkliste vor. Dabei erfolgten etwa Sicht- und Geruchstests.

Auch die Passform und das Vorhandensein der Filtervliese würden überprüft. Zudem gleiche man die Lieferanten mit einer Liste der in China lizenzierten Exporteure („Whitelist“) ab. Bis dato seien bereits etwa 1.800 solcher Prüfverfahren durchgeführt worden. In einer zweiten Stufe erfolgten dann noch Labortests, im Wesentlichen hinsichtlich der Filterleistung und des Atemwiderstandes. Auch davon habe es bereits etwa 1.000 gegeben.

China habe ebenfalls die Ausfuhrregularien im April 2020 verschärft, um höhere Qualität der exportierten Schutzausrüstung sicherzustellen. Allerdings sei bekannt, dass „in relativ gleichbleibendem Maße“ etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken nicht den Norm-Anforderungen entspreche, die insbesondere bei FFP2-Masken sehr hoch seien. Solche Masken wären dann zwar oft dennoch als Mund-Nasen-Schutz für medizinisches Personal oder andere Nutzer verwendbar. Dennoch würden sie vom TÜV für die Auslieferung gesperrt.

Masken gegen Corona "Hätten Todesfälle verhindern können"

Während Länder in Asien früh zu Masken rieten, taten WHO und das Robert-Koch-Institut dies lange nicht. Eine fatale Entscheidung, die zu unnötigen Todesfällen geführt habe, kritisieren jetzt Mediziner.

Schutzwirkung von Masken war bekannt

Infektionsrisiko um 80 Prozent reduziert

Auch Selbstschutz ist wahrscheinlich

Auch einfacher Mund-Nasen-Schutz hilft

 

  • Neuere wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zeigen, dass Masken einen enormen Schutz vor Infektionen bieten. Brisant: Die darin ausgewerteten  Studien sind keineswegs neu.
  • Insgesamt hätten sie 29 Studien dazu ausfindig gemacht, sagt Schünemann. Anfang Juni veröffentlichten die Forscher ihre Ergebnisse im angesehenen Wissenschaftsmagazin "Lancet". "Wir haben einen überraschend großen Effekt festgestellt - nach unserer Analyse reduzieren Masken das Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent".

Von Christian Baars, Markus Grill und Frederik Jötten, NDR/WDR  10.07.2020



https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-133.html

 



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"Bei aller Sorgfalt bleibt das Infektionsrisiko hoch"

Frau Dr. Martina Teinert vom Gesundheitsamt Neckar-Odenwald-Kreis aus Mosbach nimmt im RNZ-Interview Stellung zur Infektion medizinischen Personals mit dem Coronavirus

  • Was sind mögliche Gründe dafür, dass sich immer mehr Ärzte, Schwestern und anderes medizinisches Personal infizieren?
  • Werden die Berufe der Getesteten eigentlich standardmäßig erfasst, also weiß das Gesundheitsamt, ob ein Corona-Erkrankter im medizinischen Bereich tätig ist?
  • Gibt es ein zentrales Melderegister in Deutschland für erkranktes medizinisches Personal?
  • Kann das Gesundheitsamt dann auch nachvollziehen, wie sich Ärzte/Schwestern/Pfleger angesteckt haben? Wurden Hygieneregeln nicht eingehalten oder haben sie sich möglicherweise infiziert, obwohl sie alles richtig gemacht haben? Oder gibt es eventuell nicht ausreichend Schutzmaterial für medizinisches Personal?

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, www.rnz.de/nachrichten  11.05.2020


https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-neckar-odenwald-kreis-bei-aller-sorgfalt-bleibt-das-infektionsrisiko-hoch-_arid,513747.html

Als Krankenschwester in New York

Alyssa Johnson ist 24, kommt aus Florida und arbeitet seit 6 Wochen als Krankenschwester dort wo die Corona-Hotspots sind: vier Wochen war sie in Seattle, jetzt arbeitet sie in einem New Yorker Krankenhaus auf der Intensivstation unter harten Bedingungen.

ZDF.heute.de  von Johannes Hano Beitragslänge: 3 min  01.05.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/als-krankenschwester-in-new-york-100.html

Krankenschwestern und -pfleger sind keine Helden – es sind Idioten: ein Kommentar Quelle: www.bayreuther-tageblatt.de Chhristoph Wiedemann   06.04.2020

Zwölf Stunden-Schichten, viel zu wenig Personal, unbezahlte Überstunden, Bereitschaft an Feiertagen und Wochenenden und dazu noch ein Hungerlohn. Das ist das Leben des Pflegepersonals in der Corona-Krise. Doch nicht nur da: Das ist ihr Alltag.

Denn sie sind nicht unsere Helden, sie sind die Idioten der Nation: Sie bekommen einen Hungerlohn dafür, im Zentrum der Öffentlichkeit für das Überleben der Menschen in der Coronakrise zu sorgen. Als Belohnung werden sie dafür gefeiert. Eine geniale Idee.

Dazu kommt, dass die Missstände des Gesundheitswesen mit der Heorisierung des Personals schön kaschiert werden können. Keine Schutzausrüstung, viel zu wenig Personal und zu geringe Bettenkapazitäten. Es ist also so, als müsste Cristiano Ronaldo im EM-Finale gegen Deutschland spielen. Alleine. Ohne Fußballschuhe. Dafür mit zwei gebrochenen Beinen.


https://www.bayreuther-tagblatt.de/krankenschwestern-und-pfleger-sind-keine-helden-es-sind-idioten-ein-kommentar/

Arbeitet doch einfach krank weiter

Zur Krönung empfiehlt die Corona-Experten-Institution schlechthin, das Robert Koch-Institut, die Hygienevorschriften für Pflegepersonal zu lockern. Heißt: Ihr habt Kontakt mit Corona-Infizierten? Scheiß drauf, macht weiter. Wir haben ja niemand anderen. 

Die Geste ist von den Allermeisten sicherlich nett gemeint und möchte Anerkennung und Dankbarkeit ausdrücken. Doch Rettungssanitäter, Krankenschwestern oder Altenpfleger haben diese Anerkennung jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde und das an 365 Tagen im Jahr verdient – nicht nur während einer Epidemie. Keinen Gedanken an bessere Entlohnung verschwenden. Es ist eine Frechheit, dass fast kein Politiker bisher über eine Gehaltserhöhung für diese Berufe gesprochen hat. Und das zeigt, wie weit ein solches Vorhaben entfernt ist. Wie könnte beispielsweise ein Jens Spahn mehr Sympathien sammeln, als zu verkünden: Wir wollen mehr Lohn für Pflegepersonal. Deshalb sollten alle, die Pfleger als Helden bezeichnen, auch etwas für ihre Helden machen. Geht auf die Straßen und demonstriert für bessere Arbeitsbedingungen – natürlich nach der Corona-Krise. Macht euch selbst zu Helden, für die Menschen, die euer Leben retten.

Corona-Krise: Gemeinsamer Aufruf von Pflegefachkräften an Jens Spahn!

  • Das Ziel ist es, 500.000 Unterschriften zu sammeln und dafür brauchen wir Unterstützung. Hier können Sie mehr über die Petition erfahren. 26.03.2020

http://chng.it/42PTbsBgTd

Berliner Krankenschwester Nina Magdalena Böhmer
Fassen wir mal zusammen. Erst sollen wir einen Mundschutz und Schutzkittel für mehrere Patienten benutzen. Wir sollen weiter arbeiten, wenn wir Kontakt zu einem Corona/Covid-19 Patienten hatten.
Dann werden Personaluntergrenzen ausgesetzt für die lange gekämpft wurde. Das heißt, Scheiß egal, es könnten eine Pflegekraft 50 Patienten betreuen.
Dann sagt Herr Spahn es geht gar nicht um die Bezahlung in dem Beruf, es ist nur wichtig den Job attraktiver zu machen.
Und jetzt müssen wir nicht mehr in Quarantäne nach Kontakt, wir können schon früher zur Arbeit gerufen werden, sagt das RKI! Diejenigen die hier empfehlen das am besten Alle zu Hause bleiben sollen wegen dem gefährlichen Virus! Schämt euch, diejenigen, die das RKI hoch in den Himmel heben!
In einem Beruf der jahrelang unterbezahlt ist...wo alle am Limit arbeiten...wir sollen jetzt die Helden sein und werden so behandelt?
Eigentlich sollten genau jetzt alle Pflegekräfte ihren Job kündigen!
Ich bin richtig doll traurig und enttäuscht, ich fühle mich verarscht und ich kann es nicht fassen. Ich bin ernsthaft sprachlos. Vielleicht kann man jetzt meine Posts verstehen...ich bin sauer.
Und euer Klatschen könnt ihr euch sonst wo hinstecken ehrlich gesagt...Tut mir leid es so zu sagen aber wenn ihr helfen wollt oder zeigen wollt wie viel wir Wert sind dann helft uns für bessere Bedingungen zu kämpfen! ♡  23. März um 17:57 · Öffentlich · in „Mobile Uploads

https://m.facebook.com/photo.php?fbid=2854063197980437&set=a.327462783973837&type=3&refsrc=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2F

Krankenschwester in Berlin

„Euren Applaus könnt ihr euch sonstwohin stecken“ Der emotionale Post einer Berliner Krankenschwester hat auf Facebook Zehntausende bewegt. Die junge Frau berichtet, unter welchen Bedingungen sie während der Corona-Epidemie arbeiten muss. Ihre Wut richtet sich auch gegen das RKI. (www.WELT.de Panorama) 28.03.2020

Die Arbeit sei kaum zu schaffen

Eigentlich habe sie einen schönen Beruf, schreibt sie im „Tagesspiegel“. Oft gehe sie glücklich nach Hause, weil sie mitwirke, dass es Menschen besser gehe. Sie habe oft Rückenschmerzen und mache sich oft Sorgen über einzelne Patienten. Aber seit nun die Personaluntergrenzen aufgehoben wurden, sei die Arbeit kaum noch zu schaffen. Manchmal müsse sie mit einem Pflegeschüler 40 Patienten betreuen.

Sie wage sich kaum zu beschweren, Freunde von ihr würden als Altenpfleger gar 80 Patienten alleine betreuen. „Wenn das alles vorbei ist, freue ich mich, wenn ihr für uns auf die Straße geht“, schreibt sie am Ende. Zumindest mit ihrem Facebook-Post hat sie für große Aufmerksamkeit gesorgt – geteilt wurde er sagenhafte 65.000 Mal.

https://www.welt.de/vermischtes/article206863437/Krankenschwester-in-Berlin-Euren-Applaus-koennt-ihr-euch-sonstwohin-stecken.html

Nina Magdalena Böhmer ist 28 Jahre alt und arbeitet in einem Berliner Krankenhaus. Auf Facebook schrieb sie wütend über ihren Arbeitsalltag. Beifall von den Balkonen – das will sie nicht. „Euren Applaus könnt ihr euch sonstwohin stecken“, so stand es vor einigen Tagen in ihrem Post bei Facebook. Sie wisse, es sei als nette Geste gemeint, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Aber es verändere eben nichts. Seit sie 16 sei, arbeite sie in der Pflege. Ihre Klinik, deren Namen sie nicht nennen will, bereite sich auf einen Ansturm von Patienten vor, deshalb werde sie auch ihren Urlaub in der kommenden Woche nicht nehmen.

Sie regt auf, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, die Hygieneregeln für medizinisches Personal zu lockern. „Dass wir also arbeiten sollen, auch wenn wir Kontakt zu einem Infizierten hatten“, sagt sie. Das RKI empfehle dies, das ansonsten sage, alle sollen zu Hause bleiben, weil das Virus so gefährlich sei. „Wir sollen jetzt die Helden sein und werden so behandelt?“ Das mache sie wütend.

Immerhin seien die Pflegekräfte sowieso schon jahrelang unterbezahlt und würden alle am Limit arbeiten. Es werden nun Personaluntergrenzen ausgesetzt, für die lange gekämpft worden sei. Sie sei „traurig und enttäuscht“. „Ich kann es nicht fassen. Ich bin ernsthaft sprachlos.“

"Dieser Schnellschuss ist verantwortungslos"  -  Chaos in NRW: Prüfungen abgesagt, Lehrer wütend - aber die Schulen sollen öffnen

Entsetzen über Hygienebedingungen

So schreibt eine Lehrerin einer Kölner Grundschule, in der ab kommenden Montag die Klassen für die Rückkehr der Schüler vorbereitet werden müssen: „Ich halte die langsame Öffnung der Schulen für sinnvoll, bin aber völlig entsetzt, dass die Hygienebedingungen nicht im Sinne des Personalschutzes umgesetzt werden. Jeder Lehrer besorgt sich selbst Masken und Reinigungsmittel und arbeitet dann in zu engen Klassen! Das kann es nicht sein.“ Eine Kollegin berichtet, dass es in der gesamten Schule nur zwei Desinfektionsspender gebe. „Und zwar hinter den verschlossenen Türen der Lehrer/innen-Toiletten. Also für Schüler nicht zugänglich.“

Quelle: FOCUS.online   https://www.focus.de    18.04.2020

https://www.focus.de/politik/deutschland/chaos-in-nrw-gew-wirft-landesregierung-schnellschuss-und-gesundheitsgefaehrdung-vor_id_11895537.html

Die Lehrer berichten in ihren Mails von ihren Erfahrungen aus den Zeiten vor Corona. Die Schreiben offenbaren große Missstände. So schreibt eine Lehrerin, die an verschiedenen Grund- und weiterführenden Schulen in Köln gearbeitet hat: „An allen Schulen habe ich unzureichende bis katastrophale hygienische Zustände vorgefunden. Keine Seife, keine Tücher, kein ausreichender Putzdienst, kein Toilettenpapier.“ Laut Eva-Maria Zimmermann kein Einzelfall. „Die Lehrer trauen den Schulen und vor allem den Schulämtern und Kommunen nicht zu, dass die Missstände der letzten Jahre innerhalb von drei Tagen beseitigt werden können.“

Seit Jahren prangert die GEW die Missstände an, jetzt träten sie offen zutage. Bereits am 3. April schrieb die Gewerkschaft, dass es in den Schulen, Kindertagesstätten und weiteren Bildungseinrichtungen „am Nötigsten“ fehle. „Angefangen bei Seife und Papierhandtüchern über Toilettenpapier und hygienische Sanitäranlagen bis hin zu Gebäuden, die in marodem Zustand sind und einer Infrastruktur, die den heutigen Standards nicht genügt. Angesichts dieser chronischen Missstände fordern wir, dass die Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise zur dauerhaften Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen führen werden.“

Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen –
Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen

Übersetzt auf das Setting von Bildungseinrichtungen
sind folgende Maßnahmen besonders wichtig:

siehe auch Informationsmaterialien der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.Infektionsschutz.de.

▶ Hygienemaßnahmen: konsequente Händehygiene, Einhaltung der Husten- und Niesregeln, keine gemeinsame Nutzung von Trinkflaschen
u. ä., regelmäßige Raumlüftung und gründliche Raumreinigung gemäß den gültigen Hygienestandards
▶ Abstand: es gilt die generell gültige Maßgabe, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Unterrichtsräume. An das Abstandsgebot ist auch die maximale Anzahl der Personen im Raum gekoppelt, sie hängt daher von den Voraussetzungen in den vorhandenen Räumlichkeiten ab. Eine räumliche Entzerrung wäre beispielsweise durch Halbierung der Klassen und
Unterrichtung der halben Klassen jeweils an jedem zweiten Tag möglich. Überlegungen hinsichtlich der Reduktion der Personendichte/Entzerrung
sollten auch hinsichtlich des Transports (Schulbusse, ÖPNV) angestellt werden.
▶ Zuordnung zu konstanten Gruppen und Gruppenräumen, damit im Erkrankungsfall eine mögliche Übertragung begrenzt wird, die für eine Kontaktpersonen- Nachverfolgung notwendigen Informationen rasch erhoben werden können und eine gezielte Quarantäne von Gruppen erfolgen kann. Auch die Pausen sollten so organisiert sein, das die Gruppen sich nicht durchmischen und der Mindestabstand gewahrt wird.
▶ Mund-Nasen-Schutz: das Tragen einer MNB (Mund-Nasen-Bedeckung, „community mask“, Alltagsmaske) oder eines MNS (Mund-Nasen-
Schutz, sofern verfügbar) kann dazu beitragen, Übertragungen innerhalb der Einrichtungen, insbesondere durch prä- und asymptomatisch
Infizierte, zu reduzieren und somit auch Risikogruppen vor Übertragungen zu schützen (Fremdschutz). Dies gilt vor allem in Situationen, in denen
das Abstandsgebot nicht oder nur schwer eingehalten werden kann.20
▶ Identifikation und Umgang mit erkrankten Personen:
Symptomatische Personen dürfen (auch bei milden Symptomen) die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten von Symptomen in der Unterrichts-/Betreuungszeit sind eine umgehende Isolierung und die Eltern auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung
hinzuweisen. Quarantänemaßnahmen für die Kontaktpersonen sind umgehend und konsequent umzusetzen. Quarantäne und Isolierung (inkl.
Aufhebungszeitpunkt/Wiederzulassung) haben gemäß aktuellen Empfehlungen und in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden zu erfolgen (s. Kontaktpersonen-Nachverfolgung
bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2, COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung).

Quelle: Epidemiologisches Bulletin 19 | 2020 Online vorab: 23.04.2020


https://www.Infektionsschutz.de


▶ Monitoring und Dokumentation: Es sollte ein Monitoring und eine sorgfältige tägliche namentliche Dokumentation der krankheitsbedingten An- bzw. Abwesenheiten erfolgen, darüber hinaus ist sicherzustellen, dass aktuelle und vollständige Kontaktdaten des Elternhauses bzw. der Sorgeberechtigten für eine Kontaktaufnahme durch die Einrichtung oder durch die Gesundheitsbehörden vorliegen.
▶ Schutz von Personen, die ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Eine generelle Festlegung ist an dieser Stelle nicht möglich, da der Schweregrad einer Erkrankung und die Begleitumstände mitbeachtet werden müssen. Für Personen, die nach ärztlicher Einschätzung (z. B. aufgrund von schweren immunsuppressiven
Erkrankungen) nicht am Schulbetrieb teilnehmen können, sollten unter Vermeidung von Stigmatisierung und Benachteiligung individuelle
Lösungen gefunden werden
▶ Klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten und eine gute Kommunikation sind erforderlich, um alle notwendigen Maßnahmen ohne Zeitverlust umsetzen zu können. (z. B. Benennung eines Hygienebeauftragten für die Aktualisierung und Umsetzung des Hygieneplans). Auch die Einrichtung einer Corona-„Kommission“ kann, insbesondere in größeren Einrichtungen, hilfreich sein.
▶ Unterrichtung zu Infektionsschutzmaßnahmen, inklusive der Unterweisung zum Zweck und der korrekten Handhabung von MNS bzw. MNB (hierfür können z. B. die Materialien der BZgA genutzt werden www.infektionsschutz.de).


"Finde ich unverschämt"Top-Virologe Drosten macht seinem Ärger über Politiker Luft    Quelle: www.focus.de/gesundheit/news 07.05.2020

  • Australien-Studie als Auslöser für den Ärger

    Auslöser dafür ist eine Studie aus Australien mit 15 Schulen. Als Ergebnis herausgekommen sei laut Drosten, dass sich dort lediglich neun Schüler und neun Lehrer angesteckt hätten. Das Problem der Studie: Es handelt sich lediglich um eine Vorauswertung. Die Auswertung ist noch gar nicht beendet, noch nicht einmal die Hälfte der Tests sind durchgearbeitet. Trotzdem erschien ein Bericht zur Vorauswertung in der "New York Times", auch die kanadische Regierung habe sie in ihre Pläne zur Schulöffnung aufgenommen, sagt Drosten. Für ihn hat besonders die Politik Schuld daran: "Das ist ein Beispiel dafür, wie die Wissenschaft im Moment politisch unter Druck steht", sagt der Virologe.

  • Zwar könne er die Notwendigkeit der Politik, weitere Entscheidungen zu treffen, nachvollziehen, allerdings nicht um jeden Preis. "Viele Politiker können da auch mal ganz schön Druck ausüben und sagen, ich will diese Verantwortung nicht auf meinen Schultern haben, ich möchte die Verantwortung lieber in einem wissenschaftlichen Manuskript sehen, da eine Zahl raus nehmen können und sagen: 'Das steht doch schwarz auf weiß da geschrieben'".



https://www.focus.de/gesundheit/news/finde-ich-unverschaemt-top-virologe-drosten-macht-seinem-aerger-ueber-politiker-luft_id_11958421.html

Kinder stecken sich deutlich seltener mit Sars-CoV-2 an als Erwachsene

Eine Studie zeigt aber auch, dass Heranwachsende in der Schule extrem viele Kontakte haben - und so maßgeblich zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen.

  • Laut einer aktuellen Studie beträgt das Infektionsrisiko von bis zu 15-Jährigen nur ein Drittel des Risikos von Erwachsenen
  • Gleichzeitig haben Kinder mit Gleichaltrigen allerdings eine extrem hohe Zahl von Kontakten.
  • Schulschließungen tragen nach Aussage der Forscher deshalb erheblich zu einer Eindämmung der Sars-CoV-2-Pandemie bei.

Ausgehend von ihren Daten und einem sogenannten Basis-Reproduktionswert von 2,5 Neuinfektionen je Infiziertem haben die Wissenschaftler berechnet, dass Schulschließungen zu 42 Prozent weniger Ansteckungen pro Tag führen könnten. Durch Verzicht auf außerschulische Aktivitäten würden die Neuansteckungen sogar um 64 Prozent reduziert. "Insgesamt sind Schulschließungen nicht ausreichend, um einen Covid-19-Ausbruch vollständig zu verhindern", schreiben die Autoren in ihrer Arbeit. "Aber sie haben einen großen Einfluss auf die Dynamik des Ausbruchs und damit auch auf die Kapazitäten der Kliniken".

  • Für den Weg zurück in den Schulbetrieb bedeutet dies womöglich einmal mehr, Vorsicht walten zu lassen - und die Folgen der ersten kleinen Schritte auf diesem Weg sehr sorgfältig zu beobachten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung  www.sz.de  03.05.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-kinder-schulen-kontakte-pandemie-1.4895626

Buchen/Mosbach - Jeweils ein Schüler an Zentralgewerbeschule Buchen und Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) infiziert

Während an der ZGB unterrichtet wird, ist es am NKG in Mosbach mit der Rückkehr ins Schulleben aber nun schon wieder vorbei. Nachdem in der NKG Kursstufe 1 ein bestätigter Coronafall vorliegt, hat sich der Krisenstab der Schule in Absprache mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und Mosbachs Bürgermeister Michael Keilbach dazu entschlossen, den Präsenzunterricht bis zum Beginn der Abiprüfungen wieder auszusetzen.

Quelle: www.rnz.de/nachrichten  11.05.2020



https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-buchenmosbach-jeweils-ein-schueler-an-zentralgewerbeschule-buchen-und-nicolaus-kistner-gymnasium-infi-_arid,513741.html

Göttingen: Corona-Zahlen steigen, Schulen bleiben zu

Göttingen hat am Sonntag 21 neue Infektionen verzeichnet. Die Stadt nähert sich dem Grenzwert: Werden 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht, müssen Corona-Regeln verschärft werden.

Quelle: www.ndr.de Hallo Niedersachsen. 07.06.2020


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Goettingen-Corona-Zahlen-steigen-Schulen-bleiben-zu,corona3282.html

Corona-Pandemie So ist die Situation auf Intensivstationen

Weil die Zahlen von Covid-19-Patienten rückläufig sind, geht die Charité erste Schritte in Richtung Normalität. Womit Kliniken dennoch zu kämpfen haben, erzählt Intensivmediziner Frei im tagesschau.de-Interview.

Das Land verlangt, dass 25 Prozent der Intensivkapazität für Covid-19-Patienten zu reservieren sind. Darüber hinaus müssen wir weitere zehn Prozent für eine Explosion der Pandemie leer halten. Das hieße bei uns, wir müssten 109 Intensivbetten für Covid-19 reservieren, in denen jetzt de facto nur 40 Patienten liegen. Und wir müssten darüber hinaus 44 Betten völlig leer halten. Wir haben im Rahmen der Pandemie in einem ehemaligen Krankenhausgebäude 73 Intensivbetten wieder in Betrieb gesetzt. Das ist unsere Reserve.

Die Patienten, wenn sie intensivpflichtig werden und gerade wenn sie auch maschinell beatmet werden müssen, haben in aller Regel schwere Verläufe. Das ist zwar nur ein kleiner Anteil von vielleicht drei Prozent. Aber diese sind dann schwieriger zu behandeln und liegen deutlich länger als beispielsweise Patienten mit einer normalen Lungenentzündung.

Weil es immer wieder zu einem kompletten Lungenversagen kommt, brauchen viele Patienten ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung), das ist eine Art Lungendialyse, bei der das Blut aus dem Körper herausgeleitet und durch ein Gerät geführt wird, in dem das Blut mit Sauerstoff angereichert wird und dann in den Körper zurückkehrt. Also das, was die Lunge üblicherweise selbst macht, macht dann eine Maschine außerhalb des Körpers. Aber auch, wenn die Verläufe nicht so schwer sind, ist diese Krankheit alles andere als harmlos.

"Die Hälfte der Muskeln gehen verloren" 

Weshalb fühlt man sich "so elend"?

Es sieht so aus, als ob diese Infektion nicht nur einen strukturellen Schaden an der Lunge anrichtet, sondern dass sie eine den ganzen Körper erfassende Entzündung bildet. Auffällig ist zum Beispiel die Häufung von Blutgerinnungsstörungen bis hin zur Bildung von Thrombosen. Also großen Gerinnseln, die zu einer Lungenembolie führen können. Das erleben wir bei dieser Krankheit überdurchschnittlich häufig.

Außerdem braucht ein Drittel aller Intensivpatienten eine Dialyse, weil zusätzlich zum Lungenversagen auch Nierenversagen hinzugekommen ist.

Welche Folgeschäden bleiben zurück?

Die Nierenschäden scheinen sich wieder zurückzubilden, keiner unserer Patienten ist dialysepflichtig geblieben. Die Lungenschäden scheinen länger und ausgeprägter zu sein. Viele der Patienten, die dann in Reha-Einrichtungen gehen, haben eine sehr lange Wieder-Erholungsphase, bis sie körperlich und lungenmäßig wieder fit sind.

Quelle: www.tagesschau.de  29.05.2020


https://www.tagesschau.de/inland/intensivstationen-interview-101.html

Hängt mit Coronavirus zusammen: Mysteriöse Kinderkrankheit erreicht Deutschland

Nach Todesfällen in New York und zuletzt in Frankreich kommt eine mysteriöse Kinderkrankeit, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, auch nach Deutschland.

Quelle: www.focus.de  29.05.2020


https://www.focus.de/gesundheit/ticker-zu-covid-19-haengt-mit-coronavirus-zusammen-mysterioese-kinderkrankheit-erreicht-deutschland_id_12044323.html

SARS-CoV-2: Fast die Hälfte der infizierten Pflegeheimbewohner ist asymptomatisch

London − Auch in Pflegeheimen, deren Bewohner zu den am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören, verlaufen Infektionen mit SARS-CoV-2 häufig asymp­tomatisch oder mit atypischen Symptomen.

Auch bei Patienten, die an COVID-19 gestorben sind, können vorher Husten und Fieber fehlen, so dass ein symptombasiertes Screening nach einer Studie in MedRxiv (2020; DOI: 10.1101/2020.05.19.20105460) in der Regel nicht in der Lage ist, die Einschleppung von Viren in die Einrichtungen frühzeitig zu erkennen.

Dabei kam heraus, dass sich von den getesteten Bewohnern 126 (40 %) infiziert hatten, weitaus mehr als vermutet. Denn 54 positiv getestete Bewohner, also mehr als 1/3, zeigten keinerlei Symptome. Und von den anderen 72 positiv getesteten Bewohnern hatten 22 keine der typischen Symptome von COVID-19 wie Husten oder Fieber. Das Personal hatte bei ihnen häufiger Verwirrung oder ein verändertes Verhalten oder eine verminderte Nahrungsaufnahme (Anorexie) bemerkt, bei denen auch Ärzte nicht an die Möglichkeit von COVID-19 gedacht hätten.

Quelle: www.aerzteblatt.de  27.05.2020


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113224/SARS-CoV-2-Fast-die-Haelfte-der-infizierten-Pflegeheimbewohner-ist-asymptomatisch

Link zur Studie aus London:

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.19.20105460v1

Studie aus Baden-Württemberg: Kinder stecken sich wohl seltener mit Coronavirus an (belastbare Zwischenergebnisse)

Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) hat erste Zwischenergebnisse einer Corona-Studie zu Kindern aus den Universitätskliniken Heidelberg, Freiburg und Tübingen vorgestellt. Sie spielen bei der Übertragung des Virus demnach nur eine untergeordnete Rolle.

Kinder werden nicht nur seltener krank, sie infizieren sich wohl auch seltener mit dem Coronavirus als ihre Eltern - das ist laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) das Zwischenergebnis einer Untersuchung der Unikliniken Heidelberg, Freiburg und Tübingen. Für die Studie wurden 2.500 Kinder bis zehn Jahre und jeweils ein Elternteil auf das Virus und mögliche Antikörper getestet. Unter anderem fiel auf, dass das Ausbreitungsrisiko bei Kindern in Notbetreuung nicht erhöht war im Vergleich zu den Jungen und Mädchen, die zu Hause betreut wurden.

Quelle: www.swr.de 27.05.2020


https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kretschmann-studie-kinder-virus-100.html

Ist Corona genau so schlimm wie die Grippe? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer erklärt die Unterschiede und beantwortet aktuelle Fragen zum Thema.

Zu Beginn der Pandemie hieß es, dass das Coronavirus vor allem die Lunge angreift. Inzwischen weiß man, das Krankheitsbild ist viel komplexer. Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts der Virologie an der Uniklinik Essen, erklärt im Interview wie das Coronavirus den Körper befällt und warum es sich von den Grippeviren unterscheidet.

Quelle: WAZ Funke Mediengruppe, 22.05.2020


https://www.waz.de/archiv-daten/corona-versus-grippe-essener-virologe-erklaert-unterschied-id229165410.html

Tipp: Video mit dem Firefox abspielen

Corona-Ausbrüche in SchlachthöfenKann ich mich über kontaminiertes Fleisch mit dem Coronavirus anstecken?

Schlachtbetriebe in Deutschland entwickeln sich zu Hot-Spots der Corona-Epidemie. Doch was bedeutet das für Lebensmittel wie Fleisch, Steaks und Würste: Geht davon eine Ansteckungsgefahr aus?

Grundsätzlich können Coronaviren zwar durch Husten oder Niesen auf Fleisch und Wurst gelangen, heißt es in der BfR-Bewertung. Nach Einschätzung der Experten ist eine Infektion über diese Lebensmittel aber unwahrscheinlich. Die Viren können sich demnach nicht auf Fleisch oder Wurst vermehren. "Sie benötigen dazu einen lebenden tierischen oder menschlichen Wirt." Weiter heißt es: "Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint nur dann möglich, wenn das Virus kurz nach der Kontamination über die Hände oder die Lebensmittel selbst auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird."

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

www.stern.de Ilona Kriesl, Redakteurin für Wissenschaft und Gesundheit



https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus-in-schlachtbetrieben--kann-ich-mich-ueber-kontaminiertes-fleisch-anstecken--9267848.html

Applaus folgten keine Taten

Intensivpfleger schimpft nach Bootsparty: "Kann man unsere Arbeit mehr verhöhnen?"  Bootsparty fand direkt vor Krankenhaus statt

Was vor einem Jahr noch ganz normal gewesen wäre, sorgte zuletzt für Entsetzen: Rund 3000 Menschen feierten an Pfingsten in Berlin eine Schlauchbootparty. Zahlreiche Personen setzten sich dicht an dicht gemeinsam ans Wasser, andere schipperten in randvollen Booten über den Landwehrkanal. Das Event verstieß nicht nur gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, für Intensivpfleger Ricardo Lange ist es auch ein Affront gegen die Bemühungen der hiesigen Pflegekräfte. Denn die Party fand zu allem Überfluss auch noch direkt vor einem Krankenhaus statt.

Lange ist sauer: "Kann man unsere Arbeit noch mehr verhöhnen?"

Das Personal dort würde um das Leben von Patienten kämpfen, die dringend ihre Ruhe bräuchten. Die Teilnehmer solcher Raves würden sich offenbar weder Gedanken über diesen Umstand noch über deren Folgen für die eigene Gesundheit machen. Lange fühlt sich vom Schlauchboot-Partyvolk diskreditiert: "Kann man unsere Arbeit eigentlich noch mehr verhöhnen?", fragt er in seinem Beitrag.

Bei ihm und seinen Kollegen auf der Intensivstation sei dagegen noch nichts angekommen, "und das, obwohl wir zu denen gehören, die seit Wochen in engstem Kontakt mit Covid-19- Patienten stehen", heißt es in dem Beitrag. Durch das dauerhafte Tragen der Schutzmasken hätten sich die Arbeitsbedingungen sogar noch verschlechtert, so Lange. Er schließt: "Es blieb beim Applaus als Zeichen der Anerkennung."

Quelle: www.focus.online.de  04.06.2020


https://www.focus.de/panorama/welt/applaus-folgten-keine-taten-intensivpfleger-ueber-schlauchbootpartys-kann-man-unsere-arbeit-noch-mehr-verhoehnen_id_12060997.html

Studie: Jugendliche ähnlich infektiös wie Erwachsene

Kanzleramtschef Helge Braun will eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb im September. Doch nach den Daten einer Untersuchung aus Südkorea könnte das riskant sein.


Süddeutsche Zeitung: Von Christina Berndt und Marlene Weiß 19.07.2020


https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-studie-suedkorea-jugendliche-1.4971813

Krankenpflegerin über Coronakrise   "Wir haben uns wie Kanonenfutter gefühlt"   

  In der Coronakrise feierten manche sie zwar als "Heldin" - wütend wurde sie trotzdem. Oder gerade deswegen? Ein Gespräch mit Krankenpflegerin Nina Böhmer über Arbeiten am Limit und schwierige Patienten.
  Ein Interview von Enrico Ippolito •  13.07.2020


https://www.spiegel.de/gesundheit/coronakrise-krankenpflegerin-nina-boehmer-fuehlt-sich-verheizt-a-48868e06-4aa7-4aef-873b-e43ca9d61110



 

Deshalb ist die Produktion im Ausland billiger!

  • Video von "Andre" über die Herstellung von Mundschutz am 22.02.2020 unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen in Indien. Uns wird ganz schlecht beim Anblick...
Video: Herstellung Mundschutz 22.02.2020


Reinraum-Bedingungen in einem deutschen Werk


Infusionshalter für Glasflaschen "MRSA" für kontaminierte Bereiche (gelb**  RAL 1026)                   

Seit den 80er Jahren wird die Multi-Infusions-Spüllösungs-Halterung für Glasflaschen in der Standardfarbe blau ausgeliefert. Unser meist verkauftes Produkt zeigt sich auch in der Signalfarbe gelb zur klaren Kennzeichnung in kontaminierten Bereichen isolierpflichtiger Patienten in Infektionsabteilungen der Kliniken, Pflegeheimen und Transport z.B. bei MRSA, Clostridien, Tbc, Corona, Covid-19, usw... Eine wichtige Maßnahme in Bezug auf Hygiene!

Um die Mitarbeiter bei der abschließenden Dekontamination zu entlasten, sollen die gelben Infusionsflaschenhalter nicht desinfiziert, sondern nach Gebrauch einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt werden. Somit entstehen Zeitreserven für wichtigere Aufgaben. Der umweltfreundliche Kunststoff Polypropylen (PP 05) lässt sich problemlos auch thermisch Entsorgen. Die Herstellung erfolgt in Europa!

Wir danken den Mitarbeitern aus dem Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim gGmbH für den innovativen Hinweis.

 Fake News

Falschmeldungen zu Corona

Strafen für Fake news

Coronavirus: Warnung vor Betrugsmaschen rund um Covid-19 und SARS-CoV-2

Die Angst vor dem Coronavirus nutzen Kriminelle aus, um Geld zu machen. Deswegen warnen beispielsweise das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg vor verschiedenen Maschen der Betrüger.

  • Kriminelle zapfen per TelefonOnlinebanking an
  • Nachbarschaftshilfe wird von Betrügern ausgenutzt
  • Corona-Betrüger kommen als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes
  • WhatsApp-Kettenbrief mit kostenloser Netflix-Mitgliedschaft
  • pharmacyfirstgmbh.com verkauft angeblich Schutzmaterial gegen Coronavirus
  • Fakeshop corona-testkit.shop nutzt Angst aus
  • Phishing-Mails im Namen von Gesundheitsämtern, WHO, Behörden und Institutionen
  • Corona-Karte bringt Schadsoftware                                              Laut Aussagen des Bundeskriminalamtes kursiert derzeit im Internet eine „Corona-Karte“. Diese soll in Echtzeit anzeigen, wo Corona-Infektionen registriert worden sind. Diese Karte wird von den Kriminellen als Lockmittel genutzt. Wird die Karte geöffnet, lädt im Hintergrund eine Schadsoftware. Diese liest Passwörter und Zugangsdaten aus.

  • Gefälschte Schreiben und Informationen zum Coronavirus
  • Enkeltrick
  • Coronabetrüger an der Wohnungstür
  • Facebook-Mail: Entschädigung für Corona-Virus-Ausbruch
  • Fakeshops verkaufen Atemschutzmasken / Desinfektionsmittel



https://www.verbraucherschutz.com/warnungsticker/coronavirus-warnung-vor-betrugsmaschen-rund-um-covid-19-und-sars-cov-2/

Löschen Sie unaufgefordert zugesendete Mails in denen Ihnen viel Geld versprochen wird!

Quelle:  https://www.verbraucherschutz.com

Zeit Online - Fake-News: So erkennen Sie, welche Nachrichten zum Coronavirus stimmen

  • Aktuell verbreiten sich gezielte Lügen und auch Panikmache zur SARS-CoV-2-Pandemie. Neun Tipps, wie Sie Behauptungen auf WhatsApp, Facebook und in Medien prüfen können. Ein Gastbeitrag von Markus Knauff  (16.03.2020)


https://www.zeit.de/digital/internet/2020-03/fake-news-coronavirus-falschnachrichten-luegen-panikmache

Vorsicht Fake News - Falschmeldungen zu Corona - Ein Überblick

  • Hilft Wasser trinken gegen das Coronavirus? Stammt der Erreger aus einem Labor? Und was haben Fledermäuse damit zu tun? Im Netz kursieren jede Menge Fake News. Hier die Fakten von Katja Belousova, Julia Klaus, Nils Metzger  (www.zdf.de) 25.03.2020

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-fakenews-uebersicht-100.html

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat die Bürger aufgerufen, sich stärker gegen Verschwörungstheorien in der Corona-Krise zu wehren. „Wir brauchen einen Widerstand der normalen Leute, das fängt im Bekanntenkreis, in den eigenen WhatsApp-Gruppen an“, sagte der 42 Jahre alte Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit versuchten vor allem rechte Gruppen das Land durch Verschwörungstheorien zu destabilisieren. Sie verbreiteten mit professionellen Videos und Tonnachrichten nachweislich Lügen. „Das ist der organisierte Versuch, zu spalten und zu hetzen“, warnte Klingbeil. „Man darf diese Nachrichten nicht unwidersprochen lassen.“  Quelle: www.faz.net/aktuell  08.05.2020

https://www.faz.net/aktuell/politik/klingbeil-fordert-widerstand-gegen-corona-verschwoerungstheorien-16759774.html

Coronavirus-Gipfel - Regierungssprecher - Merkel hat falsche Zahlen von Spahn übernommen  Veröffentlicht www.welt.de am 03.05.2020

Tatsächlich waren auf Basis der Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag nur gut 29.000 Menschen infektiös. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Donnerstag nach dem Bund-Länder-Gipfel ebenso wie der Gesundheitsminister von 40.000 gesprochen – also fast ein Drittel mehr als das RKI auswies. Zur gleichen Zeit hatte Spahn diese Zahl in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ genannt.

Die Zahl ist auch mit Blick auf mögliche Lockerungen der Corona-Auflagen wichtig. Denn um die Epidemie im Griff zu halten, müssen die Infektiösen ermittelt und isoliert werden können. Der Gesundheitsminister Jens Spahn gibt einen Rechenfehler zu.



https://www.welt.de/politik/deutschland/article207695373/Coronavirus-Gipfel-Regierungssprecher-Merkel-hat-falsche-Zahlen-von-Spahn-uebernommen.html

Medizinische Universität Wien warnt vor Falschmeldung über Ibuprofen

  • Sprachnachricht über WhatsApp ist ein Fake 14.03.2020 13:54

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-covid-19-und-sars-cov-2-a-c97147b5-8781-4472-9710-b5da304c72bf

Vor allem in Netzwerken und auf Internetportalen wird spekuliert, welche Medikamente - etwa Ibuprofen oder Paracetamol - bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus helfen könnten. Wissenschaftliche und medizinische Institute wie das Bernhard-Nocht-Institut oder auch die Uniklinik Wien weisen jedoch explizit darauf hin, dass es keine gesicherten Erkenntnisse darüber gibt, wie sich die Einnahme solcher Wirkstoffe bei einer  Infektion auswirkt.

 

Halbwissen mit Folgen   

Corona-Pandemie: Fünf gefährliche Irrtümer

  1. Der erste Irrtum: Es ist doch alles nicht so schlimm.
  2. Noch tiefer im Sumpf der Fehlinterpretation versinken jene Zeitgenossen, die bereits Realität gewordene Folgen der Viruskrise mit dem gesamten Potential des Schlamassels verwechseln – denn das ist der zweite Irrtum.
  3. Aber, hören wir nun von manchen Leuten, diese Menschen wären doch sowieso gestorben! Nicht an Corona. Nur mit Corona.
  4. Irrtum Nummer vier: Die Ausgangsbeschränkungen seien Quatsch. Die Ansteckungsrate sei ja bereits gefallen, bevor die Kontaktsperre in Kraft trat. Die verordneten Maßnahmen habe man also gar nicht gebraucht.
  5. Der fünfte und gravierendste Irrtum ist der Vorwurf, dass man den Virologen ja sowieso nichts glauben könne, weil jeder von ihnen etwas anderes erzähle.

Von Florian Harms t-online.de 04.05.2020

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87800082/corona-pandemie-halbwissen-mit-folgen-fuenf-gefaehrliche-irrtuemer-zu-covid-19.html

Faktencheck zum Kettenbrief: (DER SPIEGEL) 

  • Schützt ständiges Wassertrinken vor einer Coronainfektion?

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/coronavirus-schuetzt-staendiges-wassertrinken-vor-einer-infektion-kettenbrief-im-check-a-305a7f9c-2dd9-4bfb-a8d1-e5e4485250e3

Was nun? Wahrheit oder Fake News?
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

WHO rät von Einnahme von Ibuprofen bei Coronaverdacht ab 17.03.2020

  • Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einer Einnahme des Medikaments Ibuprofen, wenn der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Ein anderes Mittel berge dagegen keine besonderen Risiken. (Prof. Lars Schaade, RKI)







































Siehe auch: wissenschaftliche Artikel für medizinisches Fachpersonal

https://www.welt.de/wissenschaft/article206534469/Coronavirus-WHO-raet-bei-Verdacht-von-Ibuprofen-ab.html (Video 29:21 Min)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Menschen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus davon ab, ohne ärztlichen Rat das Medikament Ibuprofen einzunehmen. Es gebe zwar keine neuen Studien, aus denen hervorgehe, dass Ibuprofen mit höher Sterblichkeit verbunden sei, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Dienstag in Genf.

Aber die Experten prüften die Lage zur Zeit. „Wir raten, im Verdachtsfall Paracetamol und nicht Ibuprofen einzunehmen“, sagte Lindmeier. Dies beziehe sich ausschließlich auf die Einnahme ohne ärztlichen Rat, betonte er.

Der französische Gesundheitsminister hatte am Wochenende mit einem Tweet, in dem er vor Entzündungshemmern wie Ibuprofen warnte, Aufsehen erregt. Der nationale Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon hatte sich ähnlich geäußert und von der Einnahme sogenannter nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) abgeraten. Zu dieser Wirkstoffgruppe zählen neben Ibuprofen auch Acetylsalicylsäure (ASS; Aspirin) und Diclofenac. Es gibt einen Beitrag im Fachjournal „Lancet“, in dem eine mögliche unerwünschte Wirkung von Ibuprofen erwähnt wird. Die Fallzahl der Studie ist aber äußerst gering.

In Frankreich steht Ibuprofen seit 15. Januar nicht mehr frei vorne in der Apotheke, sondern nur noch hinter dem Schalter. Die Apotheker verkaufen es weitgehend ohne Rezept. Damit soll jedoch eine entsprechende Beratung sichergestellt sein.

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) schloss am Wochenende nicht aus, dass insbesondere ASS, aber auch Ibuprofen, bei der Lungenerkrankung Covid-19 nicht hilfreich sein könnten. „Ibuprofen hemmt die Blutgerinnung, das wäre ein möglicher Hinweis“, erläutert der Virologe. Damit steige das Risiko für innere Blutungen. „Bei Paracetamol ist das nicht der Fall.“

Bisher nicht bekannte Symptome

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ neue Symptome der Infektion mit dem Coronavirus erkannt. Dafür untersuchte Streeck Menschen im besonders von Covid-19 betroffenen Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Demnach hätten fast ein Drittel der Patienten von einem mehrtägigen Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns berichtet. „Das geht so weit, dass eine Mutter den Geruch einer vollen Windel ihres Kindes nicht wahrnehmen konnte“, so der Wissenschaftler gegenüber der “FAZ“.

„Andere konnten ihr Shampoo nicht mehr riechen, und Essen fing an fade zu schmecken.“ Wann diese Symptome aufträten, könne er noch nicht genau sagen. „Wir glauben aber, etwas später in der Infektion.“

Der Forscher und sein Team hätten zudem festgestellt, dass ein Fünfzehn-Minuten-Schnelltest der Berliner Pharmact AG mit dem Standardtest in zwei Drittel der Fällen eine Infektion nicht erkenne. (Quelle: www.welt.de WELT News)

Ministerium warnt vor Falschmeldungen 14.03.2020

  • Das Bundesgesundheitsministerium (Spahn) hat explizit vor Gerüchten und falschen Nachrichten rund um die Corona-Pandemie gewarnt, die im Internet kursieren. 13.03.2020 15:49


http://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-115.html#Aegypten-schliesst-Schulen

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/mythen-kettenbriefe-coronavirus-100.html

Falschnachrichten Corona - Strafen für Fake News gefordert 17.03.2020

  • Vor allem in Krisenzeiten können "Fake News" für noch mehr Wirbel sorgen, als sie es sowieso schon tun. Niedersachsens Innenminister will dagegen vorgehen - notfalls mit Strafen.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen Falschnachrichten und Halbwahrheiten. "Fake News zur Versorgungslage in Zeiten der Corona-Krise sind brandgefährlich", sagte er dem "Spiegel". Sie könnten Panik, Hamsterkäufe und Konflikte auslösen. Er verlangte Bußgelder oder gar Strafandrohungen. Er rief die Bundesregierung auf, dafür entweder Möglichkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz aufzuzeigen oder das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten oder das Strafgesetzbuch anzupassen.
Quelle: dpa

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/falschnachrichten-zu-coronavirus-strafen-fuer--fake-news--gefordert-100.html#xtor=CS5-95

Faktencheck Die gefährlichen Falschinformationen des Wolfgang Wodarg

  • Coronaviren habe es schon immer gegeben, die aktuellen Maßnahmen seien nur Panikmache: Auf YouTube wettert ein Mediziner gegen den Umgang mit Sars-CoV-2. Seine Argumentation wirkt schlüssig - ist sie aber nicht.

Von Julia Merlot, Spiegel Wissenschaft, 20.03.2020


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-gefaehrlichen-falschinformationen-des-wolfgang-wodarg-a-f74bc73b-aac5-469e-a4e4-2ebe7aa6c270

Debattenkultur Corona-Virus - Quarantäne für Alle oder nur Risikopersonen oder Niemand? (www.hallolindenlimmer.de)

  • Im Folgenden kommt ein Fachmann zu Wort, der klar widerspricht und aus medizinischer Sicht „keine außergewöhnliche medizinische Gefahr“ erkennen kann. Über seine Stellungnahme berichteten anfänglich ZDF und Bild. Inzwischen gibt es zahlreiche Artikel, die seine Positionen verurteilen. Eine faire Diskussion findet nicht statt. Ausgrenzung scheint das vorherrschende Prinzip zu sein.  13.03.2020

https://hallolindenlimmer.de/debatte-corona-kontrovers-dr-wodarg-prof-bhakdi-prof-streeck-videos/

  • Dr. Wolfgang Wodarg is the first specialist we met to understand the current crisis about the coronavirus. Please support us so that we can investigate further in making a 90min cinema documentary: https://www.indiegogo.com/projects/co...
    With this video, we don’t want to drive people to not obey the current rules and recommendations of the government. We will meet multiple personalities with different points of view and we will do extensive fact-based research. During our path to the truth, we think it’s important to open the discussion an analyze all sides. We intend to gather a maximum of information and then help to understand what is happening, and why it is happening.

https://www.youtube.com/watch?v=p_AyuhbnPOI&feature=emb_logo

Fehlinformationen zu Corona - Wodarg, Bhakdi und Co. im Check 
Fakten: Es sind vier Coronaviren bekannt, die beim Menschen vorkommen. "Aber die haben mit dem neuen Coronavirus nichts zu tun", sagte Virologe Christian Drosten in einem NDR-Podcast. "Dazu kommt dann noch, dass der Verlauf mit diesem neuen Coronavirus nicht so harmlos ist wie mit diesen altbekannten, alteingesessenen Coronaviren", sagt Drosten.
Was in Wodargs Argumentation zu kurz kommt, ist die hohe Infektiosität von Sars-CoV-2. Ebenso die Gefahr, die davon ausgeht, dass viele Menschen zum Teil kaum oder gar keine Symptome zeigen, bevor sie das neue Virus weitergeben. Auch sein Vergleich mit der Grippe hinkt: Denn gegen Grippe gibt es bislang Impfungen und Medikamente – gegen das neuartige Coronavirus nicht.                                     

zdf.heute.de  von K. Belousova, J. Schneider, N. Metzger  03.04.2020

Ein Überblick über die Thesen von sechs Medizinern:

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-bhakdi-wodarg-check-100.html

Faktencheck: Unbekannte Frau verbreitet Falschinformationen zum Coronavirus über WhatsApp   31.03.2020

In einer Sprachnachricht, die vor allem per WhatsApp verschickt wird, stellt eine Frau Behauptungen über das Coronavirus auf. Es geht um Vitamin D, den Mobilfunkstandard 5G und unnatürliche Mutationen. Fast alles, was sie sagt, ist falsch. Fazit: Die Sprachnachricht ist gezielte Desinformation. 

  • Falsche Versprechen über Vitamin D
  • 5G hat nichts mit COVID-19 zu tun
  • Doch, Kinder können auch krank werden
  • Nein, ältere Patienten lässt man nicht einfach sterben
  • Einfluss des Wetters oder steigender Temperaturen ist unklar
  • Das Coronavirus ist keine unnatürliche Mutation

https://web.de/magazine/news/coronavirus/faktencheck-unbekannte-verbreitet-falschinformationen-coronavirus-whatsapp-34567886

CORRECTIV ist ein gemeinnütziges, unabhängiges und vielfach ausgezeichnetes Recherchezentrum. Die investigativen Journalisten recherchieren langfristig zu Missständen in der Gesellschaft, wie dem CumEx-Steuerraub oder illegaler Parteifinanzierung.
Eine eigene Faktencheck-Redaktion – CORRECTIV.Faktencheck – überprüft irreführende Behauptungen und Gerüchte in den sozialen Medien. Die Faktenchecker erklären, wie Falschmeldungen unsere Wahrnehmung beeinflussen und wie Sie sich vor gezielten Falschmeldungen schützen können.
Alle zwei Wochen erhalten Sie die neuesten Faktenchecks zu Gerüchten im Netz.

Fake news - Die falsche Politik mit seinen Folgen z.B. USA

Bekannte Corona-Fälle in den USA und Zitate von Donald Trump

  1. 22. Januar 2020 „Wir haben es vollkommen unter Kontrolle. Es geht um eine Person, die aus China gekommen ist. Wir haben es unter Kontrolle. Alles wird gut sein.“
  2. 02. Februar 2020 „Wir haben das, was aus China kommt, so ziemlich ausgeschaltet.“
  3. 10. Februar 2020 „Es sieht so aus, als müsste es im April vorbei sein. Wenn es wärmer wird, verschwindet es auf wundersame Weise.“
  4. 26. Februar 2020 „Wenn man 15 Fälle hat – 15 Fälle, da sind wir in wenigen Tagen runter auf fast null. Da haben wir ziemlich gute Arbeit geleistet.“
  5. 11. März 2020 „Weil wir sehr früh reagiert haben, sehen wir deutlich weniger Virus-Fälle in Amerika als in Europa.“
  6. 16. März 2020 „Wir haben einen unsichtbaren Feind. Wir haben ein Problem, über das vor einem Monat niemand auch nur nachgedacht hat.“
  7. 18. März 2020 „Ich sehe mich jetzt als Kriegspräsident.“
  8. 24. März 2020 „Ich würde das Land gerne zu Ostern wieder öffnen. Wäre es nicht schön, wenn die Kirchen rappelvoll wären?“
  9. 29. März 2020 „Wenn wir zwischen hundert- und zweihunderttausend (Tote haben) – dann haben wir alle zusammen gute Arbeit geleistet.“
  10. 31. März 2020 „Wir werden jetzt zwei sehr schwere Wochen durchleben. Das werden sehr schmerzvolle, sehr, sehr schmerzvolle zwei Wochen.“

 Nachdem er lange die Gefahr durch das Coronavirus klein geredet hat, fällt bei Trump in jüngerer Zeit zu dem Thema ein mehr und mehr kriegsähnliches Vokabular auf - die Dringlichkeit der Lage ist scheinbar angekommen und zeigt sich auch in seinen Äußerungen. Im Folgenden einige seiner Zitate im Zusammenhang mit den Zahlen der Corona-Infizierten in den USA.

Quelle: dpa, Johns Hopkins University, US Department of Labor, ZDF

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronakrise-usa-grafiken-100.html#xtor=CS5-95

Betrug mit Fake-Shops - Die Corona-Masche  zdf.heute.de  09.04.2020 Quelle: mit Material von dpa, AFP, von Oliver Klein                                   

  • Eine Packung Toilettenpapier für 20 Euro, Atemschutzmasken, die bezahlt, aber nie geliefert werden: Die Corona-Krise ruft windige Geschäftemacher und Betrüger auf den Plan.
  • Betreiber: "unvorhersehbare Lieferschwierigkeiten"
  • 15 Millionen für Masken, die nicht existieren
  • Ein Liter Desinfektionsmittel für 199 Euro
  • Ob es Vorsatz ist oder Inkompetenz kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur raten Finger weg.Chirurg Guido Bauer bei trustpilot.com


https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/coronavirus-betrueger-fakeshop-102.html

"Reichsbürger" drohen Virologen

  • "Reichsbürger" verbreiten im Kontext der Corona-Pandemie antisemitische Hetze, bezeichnen das Virus als gigantischen Schwindel und wollen Virologen vor Gericht stellen. Ab dem 1. Mai soll es einen "koordinierten Widerstand" geben.

Von Patrick Gensing, tagesschau.de  16.04.2020

https://www.tagesschau.de/investigativ/reichsbewegung-corona-101.html

Krankenhäuser in Deutschland Wollte die Leopoldina einen Kahlschlag?

Im Netz wird behauptet, die Leopoldina habe empfohlen, die meisten Krankenhäuser in Deutschland zu schließen. Hintergrund ist ein Thesenpapier aus dem Jahr 2016, das nun zitiert wird.

Von Patrick Gensing, ARD-faktenfinder  14.04.2020

"Obacht! Die #Leopoldina, deren marktradikale Strategie in der #CoronaKrise (u.a. Steuersenkungen für Superreiche und Konzerne) gerade fast überall verbreitet wird, wollte uns vor ein paar Jahren noch erklären, dass 1300 Kliniken überflüssig sind." Das schreibt der Bundestagsabgeordnete Victor Perli auf Twitter. Und sein Kollege in der Linksfraktion Niema Movassat meint: "Ich finde, wir sollten nicht auf Leute hören, die vor etwa 4 Jahren noch 1300 (!) Krankenhäuser zumachen wollten."

Beide Politiker beziehen sich auf einen Beitrag der "Süddeutschen Zeitung" aus dem Oktober 2016 mit der Überschrift "Wissenschaftler halten 1300 Kliniken für überflüssig". Dieser Artikel wird derzeit hundertfach geteilt und dahingehend kommentiert, dass die Leopoldina sich wohl durch diese Forderung fachlich disqualifiziert hätte, da in der Corona-Krise Krankenhäuser dringend gebraucht würden.

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/leopoldina-113.html

Kundgebung für Beate Bahner: Die Anwältin äußerte sich zu den Ereignissen am Osterwochenende in Heidelberg

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-demo-fuer-beate-bahner-warum-wurde-der-menschenauflauf-von-der-heidelberger-polizei-geduldet-updatevi-_arid,508747.html

Update - Video

Neue RKI-Zahlen widersprechen Kanzlerin Merkel - Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Stefan Homburg - War Lockdown unötig?

Haben die Maßnahmen der Regierung gegen das Corona-Virus gewirkt? Nein, sagt der Finanzwissenschaftler Prof. Homburg. Die Reproduktionszahl 1, die die Kanzlerin als Erfolg des Lockdown präsentiert, war schon 2 Tage vor den Maßnahmen des 23.3.2020 erreicht. „Der Lockdown hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus“, so der ehemalige Regierungsberater von Kanzler Schröder. Außerdem sei die Pandemie in Europa so gut wie vorbei, meint Prof. Homburg und verweist auf die neusten Zahlen des Euromomo.
Link RKI Report Reproduktionszahlen-Zahlen vom 15.4:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/...
Link RKI -Modellierung von Beispielszenarien 20.3.: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N...

Am 17.04.2020 veröffentlicht


Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, aber nicht einen Politiker!


Kommentar zu Trump und Corona - Das Genie will mehr Experimente   Quelle: ZDF.heute.de von Elmar Theveßen 24.04.2020
Mit der Wahrheit nimmt es der US-Präsident seit langem nicht mehr genau. In der Corona-Krise wächst die Liste der Unsäglichkeiten. Jetzt spekuliert Trump über abwegige Experimente.                                

Welche Experimente Trump im Kampf gegen Corona will

Der Präsident ist fasziniert, kommt immer wieder darauf zurück und sagt:

Also, angenommen wir treffen den Körper mit einem gewaltigen - ob nun ultravioletten oder sehr starken - Licht, und Sie sagten, dass das zwar noch nicht geprüft wurde, aber dass Sie es jetzt testen werden. Und dann sagte ich, angenommen, wir könnten dieses Licht irgendwie in den Körper bringen, entweder durch die Haut oder irgendwie anders. Und, ich glaube, Sie sagten, dass sie das auch testen werden. Klingt interessant. Donald Trump, US-Präsident

Wer an dieser Stelle seine medizinische Beraterin, Deborah Birx beobachtet, kann in ihrem Blick lesen, dass sie es aufgegeben hat.

"Vielleicht geht’s, vielleicht auch nicht. Ich bin kein Doktor, aber ich bin ja eine Person mit einem guten ...", sagt Trump und deutet dabei auf seine Stirn. Tatsächlich hat er sogar noch eine Idee:
Dann sehe ich ja diese Desinfektionsmittel, die es (das Virus) in einer Minute ausknipsen. Gibt es eine Möglichkeit, etwas zu machen durch eine Injektion, beinahe wie ein Durchreinigen? Es wäre interessant, das zu prüfen. Donald Trump, US-Präsident

Trump: "Ich bin der Präsident und Du bist Fake News"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-us-praesident-trump-kommentar-100.html

https://web.de/magazine/news/coronavirus/medikament-desinfektionsmitteltrump-nennt-idee-sarkasmus-34646570

Trumps neue Ideen gegen Corona Die Blicke der Deborah Birx  

US-Präsident Donald Trump will Forscher prüfen lassen, ob man Corona-Patienten Desinfektionsmittel spritzen kann. Auch Lichttherapie scheint ihm als Mittel gegen die Pandemie möglich. Seine Beraterin saß daneben und wirkte unglücklich.   Quelle: Der Spiegel 24.04.2020

Trumps Vorschlag zeigt Wirkung - In Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Infolge der Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über mögliche Desinfektionsmittel-Injektionen gegen das Coronavirus hat die Giftzentrale im US-Bundesstaat Illinois eine Zunahme an Notrufen verzeichnet. In den vergangenen zwei Tagen habe es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen "signifikanten Anstieg" der Anrufe im Zusammenhang mit Reinigungsmitteln gegeben, sagte die Direktorin des Gesundheitsamtes, Ngozi Ezike, bei einer Pressekonferenz. Beispielsweise sei mit einer Mischung aus Bleichmittel und Mundwasser gegurgelt worden, "in einem Versuch, das Coronavirus zu töten". Ezike warnte eindringlich vor der Einnahme von Haushaltsreinigern.  Quelle www.n-tv.de  26.04.2020

https://www.spiegel.de/panorama/donald-trumps-neue-ideen-gegen-corona-und-die-blicke-der-deborah-brix-a-604052ce-76d6-44e0-9f13-9894a27324a0



https://www.n-tv.de/panorama/In-Illinois-gehen-mehr-Giftnotrufe-ein-article21740217.html

Ich möchte einige der Mythen, Gerüchte und allgemeinen Falschinformationen darüber, wie man sich gegen Covid-19 schützen kann, ansprechen." Die Einnahme von Haushaltsreinigern könne "fatale Konsequenzen" haben. "Das wird nicht empfohlen und kann tödlich sein." Sie rief die Bürger auf, auf Wissenschaftler und Gesundheitsexperten zu hören. Weltweit arbeiten Forscher an Behandlungsmethoden und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus. Bislang gibt es aber keine nachweislich wirksamen Medikamente oder Techniken zur Vorbeugung oder Behandlung der Krankheit Covid-19.

Battle Hymn of the Republic - Modified for Relevance | Don Caron

annimiert zum mitsingen?   04.04.2018 veröffentlicht



US-Präsident - Fünf Millionen Corona-Tests täglich? Trump leugnet Aussage, doch Video widerlegt ihn

Auf einer Pressekonferenz behauptet US-Präsident Donald Trump, dass die USA "sehr bald" täglich fünf Millionen Coronavirus-Tests durchführen könnten. Am nächsten Tag erklärt er, das habe er nie gesagt.

Nach Angaben des "Covid Tracking Projects" schafften die USA bisher nur 314.000 Tests an einem Tag. Rund 17,5 Tests wurden pro tausend Einwohner im Land durchgeführt.  Im Vergleich: Laut dem Robert Koch Institut liegt diese Zahl in Deutschland bei 30,4 Tests pro tausend Einwohner.    Quelle: www.stern.de  30.04.2020

https://www.stern.de/politik/ausland/news-im-video--donald-trump-leugnet-aussage-ueber-fuenf-millionen-corona-tests-pro-tag-9246128.html

Kettenbrief auf WhatsApp   Quelle: www.focus.de 24.04.2020

Atemmaske-Gefahr für Kinder? Kinderarzt sagt, ob Masken wirklich gefährlich sind

Ein dubioser Kettenbrief verbreitet sich aktuell in den sozialen Medien und über WhatsApp und warnt vor dem Tragen von selbstgenähten Atemschutzmasken bei Kindern. Für Kinder unter sechs Jahren seien Masken sogar gefährlich. Ein Kinderarzt gibt jetzt jedoch Entwarnung.

Konkret wird in dem WhatsApp-Kettenbrief davor gewarnt, dass sich unter den Masken viel CO2 stauen könnte - die Kinder könnten dieses wiederum einatmen, was zu Atemlähmungen führen soll. Das behauptet zumindest der Kettenbrief. Hintergrund ist, dass das Tragen von Schutzmasken gegen das Coronavirus inzwischen in immer mehr Bundesländern Pflicht wird, etwa in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Müssen sich Eltern also sorgen wegen der bevorstehenden Maskenpflicht? Ein Kinderarzt sagt: nein. „Ich denke, man kann da in der Regel komplett Entwarnung geben. Gerade die selbstgenähten Masken sind ja so konzipiert, dass der Stoff vor Nase und Mund sitzt und davor schützen soll, dass beim Husten oder Niesen die Tröpfchen beziehungsweise das Aerosol nach außen dringen oder auch andersherum nicht in die Atemwege gelangen", sagt der Kinderarzt Michael Achenbach im Interview mit "Bild". Die Atemluft gelange dagegen über die Seiten der Schutzmasken nach innen. Kinderarzt: CO2-Stau unter Atemschutzmasken ausgeschlossen. Ein "CO2-Stau" unter der Maske kann laut dem Kinder- und Jugendarzt daher ausgeschlossen werden. Die Mund-Nasen-Schutzmasken seien aus Stoff und "kein luftundurchlässiges Plastik", sagt der Experte.


https://www.focus.de/familie/eltern/kindergesundheit/angeblicher-co2-stau-whatsapp_id_11907405.html

Maskenpflicht:

Nein, beim Tragen eines Mundschutzes atmet man nicht zu viel CO2 ein!

Auf einem tausendfach geteilten Bild wird vor dem Tragen von Mundschutz gewarnt – da man damit angeblich zu viel CO2 einatme. Außerdem sei die Feuchtigkeit, die beim Tragen entsteht, ein Nährboden für Keime in der Maske und Lunge. Diese Behauptungen sind größtenteils falsch.                

Studie bezieht sich nicht auf FFP-Masken oder selbstgenähten Mundschutz.

Feuchte Masken können mit Bakterien verunreinigt sein.

FFP-Masken sind für Kinder ungeeignet – selbstgenähte Masken sind nichts für Kleinkinder.


https://correctiv.org/faktencheck/2020/04/24/maskenpflicht-nein-beim-tragen-eines-mundschutzes-atmet-man-nicht-zu-viel-co2-ein

Coronavirus - Diese Falschmeldungen kursieren zum Impfstoff                    

von Katja Belousova  www.zdf.heute.de  28.04.2020 16:18 Uhr

Wann es einen Corona-Impfstoff geben wird, ist unklar. Doch noch vor der Zulassung werden viele Falschmeldungen zu einem möglichen Serum verbreitet. Fünf Behauptungen im Check.

Behauptung 1: Im Rahmen einer Corona-Impfstudie ist in Großbritannien bereits jemand gestorben. Fakt: Diese Falschinformation wird unter anderem in Foren und Telegramm-Gruppen von Impfgegnern verbreitet und geteilt. Demzufolge soll eine Mikrobiologin gestorben sein, nachdem ihr in Großbritannien bei einem Test der Impfstoff injiziert wurde. Doch die mutmaßliche Tote, Elisa Granato, lebt. Auf Twitter meldet sie sich zu Wort und schrieb: "Mir geht es gut, bitte teilt den besagten Artikel nicht".

Behauptung 2: Mit der Impfdosis bekommt jeder einen Chip unter die Haut, der mit jedem Smartphone ausgelesen werden kann. Fakt: Diese Verschwörungstheorie macht unter anderem auf Facebook und Twitter die Runde - und vermischt verschiedene Informationen zu einer kruden Geschichte. Auch wenn tatsächlich daran geforscht wird, wie Digitalisierung bei Impfungen eingesetzt werden kann, um etwa frühzeitig gewarnt zu werden, wann der Schutz ausläuft: Von Mikrochips oder anderen Objekten, die Menschen implantiert werden, ist keine Rede. Das erklärte etwa Kevin McHugh, der zur Digitalisierung von Impfungen forscht, der Nachrichtenagentur Reuters. Gleichzeitig gibt es keine Pläne, eine mögliche Technologie zur Digitalisierung von Impfungen bei Corona einzusetzen.

Behauptung 3: Die Impfung macht keinen Sinn, weil das Coronavirus sich ständig verändert. Klaus Cichutek ist Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Prüfung des Corona-Impfstoffs in Deutschland zuständig ist. Quelle: epa  Fakt: Diese Theorie vertritt unter anderem Mediziner Sucharid Bhakdi, der bekannt dafür ist, die Gefahr durch das Coronavirus herunterzuspielen. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, erklärt im Interview mit ZDFheute: "Diese Darstellung ist nach dem bisherigen Wissensstand falsch." Die Befürchtungen, das neuartige Virus könnte stark mutieren, hat sich Cichutek zufolge bislang nicht bestätigt. "Nach allem was wir wissen, ist Sars-Cov-2 genetisch relativ stabil." Und auch wenn das Virus mutieren sollte, bedeute es nicht, dass eine Impfung nicht mehr in der Breite wirkt. Es ist so, dass Impfstoffe im Allgemeinen eine breitere Immunantwort haben als nur gegen exakt die Variante, gegen die sie benutzt werden.

Behauptung 4: Zum Teil wissen nicht einmal Ärzte, wie der Impfstoff zusammengesetzt ist. Die Pharmaindustrien machen keine Angaben über die Inhaltsstoffe. Fakt: Diese Mutmaßung wird unter anderem in einer Petition geäußert, die "gesetzliche Zwangsimpfungen" gegen das Coronavirus verhindern will. Sie stimmt jedoch nicht. Bei Entwicklungen von Impfstoffen sei ersichtlich, was die Inhalte sind, erklärt Cichutek, zum Beispiel in Packungsbeilagen. Die Angaben finden sich dann auch in der Fach- und Gebrauchsinformation, wo man sich orientieren kann. Klaus Cichutek. Zudem würden wissenschaftliche Prüfstellen wie das Paul-Ehrlich-Institut die Impfstoffe sowohl während der Entwicklung als auch nach der Zulassung dahingehend prüfen.

Behauptung 5: Eine "erleichterte Zulassung" sorgt dafür, dass "verheerende" Nebenwirkungen zu spät zum Vorschein kommen. Fakt: So etwas wie eine erleichterte Zulassung gebe es nicht, sagt Cichutek, nur eine beschleunigte Zulassung. Denn der Impfstoff müsse immer noch alle Kriterien für eine Zulassung erfüllen. Bei den Impfstoffen muss der Nutzen weit überwiegen relativ zu den Risiken. Das heißt: Wir akzeptieren grundsätzlich vorübergehende kleine Beeinträchtigungen, die durch das Anspringen des Immunsystems gegeben sind, aber keine Schäden, die durch einen Impfstoff gesetzt würden.Klaus Cichutek. Dass ein Impfstoff schneller verfügbar ist als sonst, könnte etwa dadurch bewirkt werden, dass es mehr Personal für die Bewertung des Impfstoffs gibt und Antragsprozesse organisatorisch schneller ablaufen - die inhaltliche Bewertung aber dieselbe bleibt.

https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/coronavirus-fake-news-impfstoff-100.html

Coronavirus und Gates-Stiftung - Warum Bill Gates kein Corona-Verschwörer ist      von Nils Metzger 14.04.2020

Bill Gates verdient in der Corona-Krise keine Milliarden mit Impfstoffen. ZDFheuteCheck erklärt, wie seine Stiftung tatsächlich arbeitet.

Das Feindbild Bill Gates

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-bill-gates-stiftung-impfen-100.html

Oft ist bei diesen Theorien auch vom Strippenzieher und Profiteur Bill Gates die Rede, der sich an einem Impfstoff bereichern will - oder höchstpersönlich dafür verantwortlich ist, dass Menschen Chips implantiert werden. Hier können Sie lesen, warum solche Anschuldigungen nicht haltbar sind: Fazit Für all diese Behauptungen gibt es keinerlei Belege. Es handelt sich um eine Mischung aus Falschmeldungen, Verdrehungen von Tatsachen und unsachlichen Argumenten, die von Impfgegnern immer wieder hervorgebracht werden und wurden - zum Teil bereits vor der Corona-Krise.

Welche Verschwörungstheorien sind im Umlauf?

Nicht erst seit der Corona-Krise sieht sich Gates persönlich dem Vorwurf ausgesetzt, mit diesem Engagement verborgene niedere Beweggründe zu verfolgen. Impfgegner, aber auch Anhänger diverser Verschwörungstheorien glauben, hinter Gates Aktivismus stünden vor allem Geschäftsinteressen oder sogar der Wille, die Weltbevölkerung mit Mikrochips zu kontrollieren. Diese Theorien bekommen weltweit Zulauf. Tatsächlich ist an Gates Impf-Aktivismus aber wenig Verwerfliches. Viele Vorwürfe basieren auf Falschinformationen oder dem bewussten Überspitzen von berechtigter Detailkritik.

Wie arbeitet die Gates-Stiftung?

Mit einem Vermögen von fast 47 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 ist die Gates-Stiftung die größte private Stiftung weltweit. Diese Summe basiert vor allem auf Zuwendungen der Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett. Gewinnorientiert arbeitet sie nicht - ihr erklärtes Ziel ist es, bis 20 Jahre nach dem Tod von Bill und Melinda Gates alle Finanzmittel aufgebraucht zu haben. Ein von der eigentlichen Stiftung getrennter Treuhandfonds finanziert die Stiftung und legt die übrigen Finanzreserven in der Zwischenzeit an - insbesondere bei globalen Mega-Unternehmen, was Aktivisten immer wieder beanstanden. Häufig heißt es in viralen Nachrichten zur Gates-Stiftung, sie würde am Vertrieb von Impfstoffen selbst verdienen. Tatsächlich sind es aber primär Projekt-basierte finanzielle Zuschüsse, die die Stiftung gewährt. Ein nachträgliches Einkommen aus diesen Zahlungen generiert sie nicht. Bill Gates selbst verkauft also auch keine Impfstoffe. Die Finanzberichte der Stiftung sind online einsehbar.

Was hat es mit Organisationen wie CEPI oder Gavi auf sich?

Um neue Impfstoffe zu entwickeln oder vorhandene auch in die letzten Winkel eines Entwicklungslandes zu bringen, benötigt es nicht nur Geld, sondern auch politische Unterstützung. In den globalen Impfallianzen CEPI und Gavi versammeln sich private Geldgeber, Unternehmen und Regierungen, um den Kampf gegen Infektionskrankheiten zu koordinieren - beide Organisationen stehen im Zentrum diverser Verschwörungstheorien. Bill Gates ist ein wichtiger Finanzier dieser Organisationen, aber genauso wie es nicht einzelne Unternehmen sind, die die Geschicke dieser Verbände dominieren, ist es auch nicht Gates als Einzelperson, die bestimmt, was in ihren Gremien entschieden wird. Wie in anderen internationalen Vereinigungen auch treffen bei CEPI und Gavi Organisationen, Regierungen und Unternehmen mit teils sehr unterschiedlichen Standpunkten und Strategien aufeinander. Ein gemeinsames Vorgehen auszuhandeln ist ein komplexer Prozess, der nicht auf eine Einzelperson wie Bill Gates reduziert werden kann. Allein Gavi hat nach eigenen Angaben Schutzimpfungen für mehr als 760 Millionen Kinder weltweit ermöglicht und agiert in Koordination mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und den Millenniumzielen der Vereinten Nationen.

"Meditation mit Lungenkraut" - Esoterik-Kongress zur Corona-Krise Quelle:  ZDF.heute.de   von Julia Klaus   02.05.2020

  • Bei einem Online-Kongress sprechen prominente Esoteriker zu Corona, darunter Impfkritiker und Schamanen. Sie versprechen "Wege aus der Krise", doch einige verbreiten Fake News.



https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/coronavirus-kongress-esoterik-100.html

Warnung vor der "Weltregierung" -  Jetzt auch Verschwörungsmythen von Bischöfen   

  • Verschwörungstheorien brodelten in der Corona-Krise vor allem in rechten Kreisen und in sozialen Netzwerken. Jetzt sind auch Bischöfe der katholischen Kirche eingestiegen. In einem Appell haben einzelne Bischöfe, unter ihnen Kardinal Gerhard Ludwig Müller, davor gewarnt, die Corona-Pandemie dürfe nicht genutzt werden, um eine "Weltregierung" zu schaffen, "die sich jeder Kontrolle entzieht".

Quelle: www.zdf.de   von Jan Schneider 09.05.2020

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-bischoefe-verschwoerungstheorien-100.html

Probleme bei Covid-19-Tests - Corona bei einer Papaya?                    

  • Tansanias Präsident behauptet, eine Papaya und eine Ziege seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er fiel bereits mit anderen zweifelhaften Aussagen auf. Magufulis spielt die Gefahr durch die Corona-Pandemie seit Wochen herunter, sein Umgang mit der Krise wurde schon häufig kritisiert. Der Staatschef schlug vor, gegen das Virus zu beten und Dampf einzuatmen. Auch kündigte er an, ein angebliches Corona-Heilmittel aus Madagaskar zu kaufen - dabei handelt es sich um eine Art Tee.
  • "Wenn jemand mit Coronavirus auf eine Papaya hustet, wird er die Papaya kontaminieren - wenn sie aufgeschnitten ist, auch innen, ansonsten außen an der Schale. Das Virus wäre dann vermutlich nachweisbar", sagt der Epidemiologe Andreas Gerritzen, der das Medizinische Labor Bremen leitet, in dem täglich rund 800 Proben auf das Coronavirus untersucht werden. "Das Virus ist auf Oberflächen relativ gut haltbar", sagt Gerritzen. Im Paul-Ehrlich-Institut hat man von einer Infektion einer Pflanze mit dem Coronavirus noch nichts gehört. Auch wisse man nicht, ob es Testkits gibt, die geeignet sind, um Pflanzen auf das Coronavirus zu testen. Präsident Magufuli nannte keine Details zur Testweise, sprach lediglich davon, dass man das Innere der Papaya getestet habe.

  • Dass Ziegen das Coronavirus haben und verbreiten können, hält das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit für sehr unwahrscheinlich. Zwar sind bereits Corona-Infektionen bei Tigern und Katzen nachgewiesen worden. "Man muss aber noch untersuchen, ob sie es auch weitergeben können", sagte eine Sprecherin. Hühner und Schweine sind dagegen nicht infizierbar und geben das Virus nicht weiter", sagte sie und verweist auf Studien ihres Instituts. Ihnen lägen keine Hinweise dazu vor, dass Ziegen an dem Virus erkranken könnten. Möglich sei aber, dass ein Mensch mit einer hohen Viruslast das Tier etwa angehustet habe und die Probe dadurch positiv ausgefallen ist.

Quelle: www.zdf.de  von Julia Klaus  09.05.2020

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-papaya-ziege-tansania-test-100.html

Coronakrise "Großer Moment in unserer Geschichte": Trump stimmt Amerikaner auf Shutdown-Ende ein

  • Bei vielen Amerikanern wächst in der Coronakrise die finanzielle Unsicherheit - bei einigen die Wut. Donald Trump bereitet sein Land auf einen "großen Moment" vor: die Rückkehr zur Normalität. Doch wie sich diese genau gestalten soll, ist unklar.

Quelle: www.stern.de/politik  08.05.2020



https://www.stern.de/politik/ausland/coronavirus--donald-trump-stimmt-amerikaner-auf-shutdown-ende-ein-9255620.html

Sehen Sie im Video: Donald Trump besucht eine Maskenfabrik in Arizona – ohne Gesichtsmaske zu tragen.

Kaufland und Vitalia - Wegen umstrittener Äußerungen: Erste Geschäfte verbannen die Produkte von Attila Hildmann

  • Zuletzt war er mit wirren Äußerungen zur Corona-Krise aufgefallen. Nun reagieren erste Handelsketten und nehmen die Produkte von Vegankoch Attila Hildmann aus dem Sortiment. Hildmann hatte sich in den Sozialen Netzwerken kritisch über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung geäußert und verbal vor allem gegen Gesundheitsminister Jens Spahn sowie US-Milliardär Bill Gates geschossen.

Quelle: www.stern.de/lifestyle 08.05.2020



https://www.stern.de/lifestyle/leute/attila-hildmann--geschaefte-verbannen-seine-produkte-9255696.html?utm_campaign=&utm_source=email&utm_medium=mweb_sharing



Video über Corona-Maßnahmen - Warum Sie Ken Jebsen nicht vertrauen sollten          

  • Der Journalist Ken Jebsen mutmaßt in einem viralen Onlinevideo über verborgene Machenschaften in der Corona-Krise. Es ist voller Fehler, Verschwörungsmythen und Ungenauigkeiten.

Quelle: ww.zdf.de  von Nils Metzger 08.05.2020



https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-kenfm-jebsen-faktencheck-100.html

Fake-News über das Coronavirus : Drosten und über 100 Ärzte warnen vor Lügen-Pandemie

  • Desinfektionsmittel trinken, Symptome schönreden – Corona-Fake-News verbreiten sich rasant. In einem Offenen Brief fordern Ärzte Korrekturen von Facebook und Co.

    Mehr als 100 Ärztinnen und Ärzte, Krankenpflegerinnen und –pfleger sowie Gesundheitsexpertinnen und -experten aus der ganzen Welt gehören zu den Erstunterzeichnern. Darunter sind auch die vier deutschen Ärzte Christian Drosten (Chefvirologe an der Charité Berlin), Melanie Brinkmann (Institut für Genetik an der TU Braunschweig), Jörg Ellinger (Oberarzt am Universitätsklinikum Bonn) und Christopher Rommel (Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen). „Falsche oder wissenschaftlich noch nicht eingeordnete Informationen verbreiten sich oft wie ein Lauffeuer“, sie könnten „unnötig Angst verbreiten und Schäden anrichten“, warnt Melanie Brinkmann. Beispiele dafür seien Berichte über das Auftreten aggressiverer Virusmutationen oder angeblich wirksame Heilmittel.

Quelle: www.tagesspiegel.de/politik von Sonja Álvarez 07.05.2020



https://www.tagesspiegel.de/politik/fake-news-ueber-das-coronavirus-drosten-und-ueber-100-aerzte-warnen-vor-luegen-pandemie/25810040.html

Falsche Prioritäten bei Corona? Palmer: Gerettete sowieso bald tot

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat erneut eine Lockerung der Corona-Maßnahmen gefordert und dabei drastische Worte gewählt. "Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären", sagte der Grünen-Politiker im Sat.1-Frühstücksfernsehen. Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben.

Der Direktor des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm, Dietrich Rothenbacher, betonte dagegen, dass es auch bei jüngeren Erwachsenen schwere Verläufe einer Covid-19-Erkrankung gebe. Laut einer Studie aus China starben in einer Patientengruppe von 35- bis 58-Jährigen 8,1 Prozent. "Die Gefährlichkeit einer Erkrankung kann auch nicht nur an der Zahl der absoluten Todesfälle festgemacht werden, sondern in der Tat sollte die Anzahl der verlorenen Lebensjahre benannt werden", teilte Rothenbacher mit.

Quelle: www.ntv.de, mdi/dpa/AFP  28.04.2020


https://www.n-tv.de/politik/Palmer-Gerettete-sowieso-bald-tot-article21745564.html

Corona-Tote Neun Lebensjahre verloren

Sterben am Coronavirus nur Alte und Schwache? Einige behaupten dies. Auch Grünen-Politiker Boris Palmer hatte sich ähnlich geäußert. Eine Analyse des NDR zeigt aber: Viele an Corona Verstorbene hätten wohl noch lange gelebt.

Mit Hilfe einer statistischen Berechnung lässt sich abschätzen, wie viele Lebensjahre ein in Deutschland verstorbener Mensch, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, tatsächlich verloren hat - also wie viel länger er oder sie ohne die Erkrankung durchschnittlich noch gelebt hätte. Eine entsprechende Analyse des NDR kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Wert bundesweit bei 10,7 Jahren für Männer und 9,3 Jahren für Frauen liegt. Überträgt man die in der britischen Studie veröffentlichten Annahmen für die Auswirkung von Vorerkrankungen auf Deutschland, so ergibt sich hierzulande durch den Tod an Covid-19 immer noch ein Verlust von 9,9 Jahren Lebenszeit für Männer und 8,5 Jahren für Frauen. Auch viele Corona-Patienten, die Vorerkrankungen hatten, sind also demnach deutlich früher gestorben, als statistisch zu erwarten gewesen wäre.

Die Studie der britischen Forscher und die Analyse des NDR zeigen: Palmers Aussage mag auf wenige Einzelfälle zutreffen, für das Gros der Patienten stimmt sie nicht.

Quelle: Von Björn Schwentker und Jan Lukas Strozyk, NDR


https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/corona-lebenserwartung-101.html

Corona: 4 Dinge, die gerade schief laufen | Quarks Faktencheck

Das Coronavirus und alle Maßnahmen, die mit Corona zusammenhängen, haben uns jetzt seit fast zwei Monaten fest im Griff. Und natürlich werden alle langsam immer unruhiger und ungeduldiger. Klar, niemand hat Lust, dass das jetzt immer so weiter geht. Aber leider läuft gerade einiges schief.
Eigentlich ein Grund zur Freude: Wir könnten richtig stolz auf uns sein, weil wir die Kurve alle zusammen so stark nach unten gedrückt haben. Stattdessen wird inzwischen in Politik und Öffentlichkeit eine Menge Unsinn über Corona, über die Wissenschaft, über Virologinnen und Virologen und die Maßnahmen gegen Corona verbreitet - oder es werden falsche Schlüsse gezogen. Und auch in der Wissenschaft selbst und der Berichterstattung läuft längst nicht alles rund.
Darum haben wir uns im Quarks-Redaktionsteam mal exemplarisch vier Punkte herausgenommen, die uns bezüglich Corona gerade richtig Bauchschmerzen machen.
Autor/innen: Andrea Wille, Lisa Weitemeier, Jonathan Focke
Kamera, Schnitt, Grafik: Jonas Berger
Unsere Quellen:
Heinsberg-Studie: Das lernen wir daraus – und das nicht
https://www.quarks.de/gesellschaft/wi...

Remdesivir: Heilsbringer oder Fehlschlag?
https://www.quarks.de/gesundheit/remd...

Wann die Obergrenze problematisch werden kann
https://www.quarks.de/gesundheit/wann...

Adaptive Strategien zur Eindämmung der COVID-19-Epidemie - Eine Stellungnahme der Fraunhofer- Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck- Gesellschaft
https://www.mpg.de/14760567/28-04-202...

Epidemiologisches Bulletin vom Robert Koch Institut (23. April 2020)
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/...

Jones CT, et al., An analysis of SARS-CoV-2 viral load by patient age (preprint, 2020) https://zoonosen.charite.de/fileadmin...
Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) (7.5.2020) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N...
Pressemitteilung: Gilead Announces Results From Phase 3 Trial of Investigational Antiviral Remdesivir in Patients With Severe COVID-19 (Gilead.com, 2020) https://www.gilead.com/news-and-press...
Streeck, Hendrik et al., Infection fatality rate of SARS-CoV-2 infection in a German community with a super-spreading event (preprint, 2020)
https://www.ukbonn.de/C12582D3002FD21...
Zhang, Juanjuna et la., Changes in contact pattern shape the dynamics of the COVID-19 outbreak in China (Science, 2020)
https://science.sciencemag.org/conten...
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09.05.2020 veröffentlicht


Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen                   

Ein "Faktencheck" des MDR-Beitrags zu meinem Artikel, ein Facebook-Post von Boris Palmer und eine Diskussion interessanter Leserfragen. Update 

TELEPOLIS  www.heise.de  02.05.2020 Christof Kuhbandner

https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4713299.html?wt_mc=sm.share.mail.link

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/fehlt-wissenschaftliche-begruendung-corona-massnahmen-100.html

https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html

https://www.facebook.com/ob.boris.palmer/posts/3193726287333548

Durchsage in der Bahn - Zugsprecher veräppelt Corona-Verschwörer                 

  • In einem Zug der Deutschen Bahn hat ein Zugsprecher Verschwörungstheoretiker auf die Schippe genommen - und dabei für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung geworben.

Als "Hinweis an alle Verschwörungstheoretiker bei uns an Bord" sagte er: "Denken Sie bitte daran, dass die Bundesregierung heimlich Speichelproben sammelt, um Klone von Ihnen zu produzieren, die Sie dann ersetzen sollen." Dies könne mit einem Mundschutz verhindert werden. Auch auf dem offiziellen Twitter-Account der Bahn wurde das Video geteilt.

Quelle: www.ZDF.de 16.05.2020 17:05 Uhr


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-bahn-durchsage-verschwoerungstheoretiker-100.html

 Deutsche Bahn AG                  @DB_Presse      
Da uns die @BVG_Kampagne immer wieder aus der Telegram-Gruppe wirft, machen wir das jetzt einfach immer so: https://twitter.com/SabineLeidig/status/1261283547698036736 …

https://twitter.com/SabineLeidig/status/1261283547698036736?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1261312973051699201&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.zdf.de%2Fnachrichten%2Fpanorama%2Fcoronavirus-bahn-durchsage-verschwoerungstheoretiker-100.html

Experiment mit Malariamittel: Trump denkt nicht daran, sich zu korrigieren – im Gegenteil

Donald Trump nimmt ein Malaria-Mittel gegen das Coronavirus und löst damit wieder einmal weltweit Kopfschütteln aus. Jetzt sagt der US-Präsident: Warnungen vor dem Mittel seien Tricks seiner politischen Gegner.  US-Präsident Donald Trump nimmt in der Corona-Krise seit knapp zwei Wochen zur Vorbeugung gegen Covid-19 das Medikament Hydroxychloroquin ein - täglich eine Tablette. „Was hat man zu verlieren?“, sagte er dazu am Montag vor Journalisten und löste damit einen Sturm des Entsetzens unter Ärzten aus. Sie halten das Mittel für durchaus gefährlich – sogar potenziell lebensgefährlich – wenn man es ohne ärztliche Kontrolle einnimmt und fürchten Nachahmer. Doch für Trump gibt es scheinbar kein Zurück: Laut CNN hat er sich bei einer Kabinettssitzung am Dienstag (Ortszeit) erneut dazu geäußert. So behauptet er, fälschlicherweise, es gebe keine Warnung der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA vor dem Medikament.

Die gibt es aber sehr wohl, wie CNN berichtet: Am 24. April hatte die Behörde ausdrücklich davor gewarnt, Hydroxychloroquin außerhalb einer Krankenhausbehandlung oder einer medizinischen Studie zu nehmen.

Zusätzlich gibt es noch eine Studie, die unter an Covid-19 erkrankten Kriegsveteranen durchgeführt wurde. Der zufolge half Hydroxychloroquin kein bisschen. Trump sagt, die Studie, die tatsächlich nur in einem kleinen Patientenkreis durchgeführt wurde, tauge nichts und sei ein Werk von Gegnern seiner Regierung.

Quelle: swr3, Christian Kreutzer, 20.05.2020


https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/trump-experimentiert-mit-malaria-mittel-100.html

Malariamittel ein „Geschenk Gottes“

Schon seit Wochen preist Trump – im Widerspruch zu vielen Ärzten – das Mittel Hydroxychloroquin als „Geschenk Gottes“ an. Woher er diese Überzeugung hat, weiß wohl niemand so genau. Er selbst sagt, er habe „sehr gute Dinge“ über das seit Langem zugelassene Malaria-Präparat gehört und nehmen jeden Tag eine Tablette.

Trump glaubt offenbar, dass durch das Mittel eine durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 weniger gravierend ausfallen würde. Trump behauptet, er habe dazu viele Anrufe bekommen und viele Ärzte und Krankenschwestern nähmen es auch vorsorglich ein.

So war es auch schon bei Trumps letztem medizinischen „Coup“ gewesen: Ende April hatte Trump darüber schwadroniert, man könne Infizierten womöglich Desinfektionsmittel spritzen oder „Licht in ihren Körper“ bringen. Kurz darauf war er zurückgerudert. Bis dahin sollen allerdings schon mehrere Menschen mit der Einnahme von Desinfektionsmitteln experimentiert haben.

https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/trump-coronavirus-desinfektionsmittel-100.html

Großstudie zu "Wundermittel"Tiefschlag für Trump: Hohe Sterblichkeitsrate bei Covid-19-Patienten durch Hydroxychloroquin

Donald Trump preist Hydroxychloroquin als "Wundermittel" gegen das Coronavirus – und nimmt es vorbeugend selbst. Nun belegt eine groß angelegte Studie: Das Malaria-Mittel hilft nicht nur nicht, sondern erhöht die Todesrate unter Covid-19-Patienten.

Covid-19-Patienten, die mit den Malariamitteln Hydroxychloroquin und Chloroquin behandelt werden, weisen einer groß angelegten Studie zufolge eine höhere Sterblichkeitsrate auf. "Hydroxychloroquin und Chloroquin zeigen keinen Nutzen bei Covid-19-Patienten", erklärte Studienautor Mandeep Mehra vom Brigham and Women's Hospital der Harvard Medical School in Boston am Freitag. Vielmehr wiesen die erhobenen Daten auf ein erhöhtes Sterberisiko hin. Zudem erhöhten die Medikamente das Risiko für Herzrhythmusstörungen.

Die Sterblichkeitsrate der Kontrollgruppe lag bei neun Prozent. Bei den Patienten, die mit Hydroxychloroquin behandelt wurden, waren es 18 Prozent, bei jenen, die Chloroquin einnahmen 16,4 Prozent. In Kombination mit Antibiotika lag die Sterblichkeitsrate sogar bei 23,8 Prozent (Hydroxychloroquin) beziehungsweise 22,8 Prozent (Chloroquin).

Bei einer Behandlung mit den Malariamitteln hätten die Patienten folglich ein bis zu 45 Prozent höheres Risiko zu sterben, erklärten die Studienautoren. "Für die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin und Chloroquin bei Covid-19 gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Im Gegenteil, insbesondere bei Covid-19-Patienten mit Herzerkrankungen beobachteten wir schwere Nebenwirkungen, vor allem lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen", sagte Frank Ruschitzka, Leiter der Kardiologie am Universitätsspital Zürich.    Quelle: www.stern.de, 22.05.2020


https://www.stern.de/gesundheit/tiefschlag-fuer-trump--wundermittel-hydroxychloroquin-erhoeht-todesrate-unter-covid-19-patienten-9274612.html

Armer Präsident?Trumps Luxushotels stehen fast leer - seine Holding bittet Banken schon um Aufschub

Die durch die Corona-Krise geschlossenen Hotels des US-Präsidenten generieren normalerweise einen Umsatz von 650.000 Dollar am Tag, schreibt die „Washington Post“. Kein Wunder, dass Donald Trump bestrebt ist schnellstmöglich den Lockdown im Land zu beenden.

Die Familienholding verhandle bereits über Zahlungsaufschübe. Zu den Gläubigern gehören neben der Deutschen Bank auch der amerikanische Staat. Der Interessenkonflikt des Hoteleigentümers Trump ist mehr als augenscheinlich.

"Forbes": Erste Woche des Lockdowns kostete Trump eine Milliarde seines Vermögens. Rund zwei Milliarden Dollar an Krediten hat die Deutsche Bank Trumps Unternehmen über die Jahre gewährt. Ob die Bank in Zeiten der Krise die Kreditzahlungen aufschieben wird, darüber gebe es laut Insidern noch keine Entscheidung, schreibt das „Handelsblatt“. 17 der 24 Luxushotels und Golfclubs mussten im Zuge des Lockdowns bereits schließen, 1500 Mitarbeitern wurde gekündigt, berichtet die „Washington Post“. Laut einem Bericht des Magazins „Forbes“ soll die Pandemie Trumps Vermögen um eine Milliarde Dollar gedrückt haben - allein in der ersten Woche des Lockdowns.

Quelle: www.focus.de 17.05.2020


https://www.focus.de/politik/ausland/armer-praesident-trumps-luxushotels-stehen-fast-leer-seine-holding-bittet-banken-schon-um-aufschub_id_12002106.html


Die Generalstaatsanwälte der Hauptstadt Washington und des Bundesstaates Maryland hatten gegen Trump geklagt. Sie werfen ihm vor, er habe auf illegale Weise von Besuchen ausländischer Regierungsmitarbeiter oder Vertreter der Bundesstaaten in dem Hotel unweit des Weißen Hauses profitiert. Erst am Freitag wurde bekannt, dass die US-Regierung sogar zu den besten Kunden der Trump Organisation zählt. Wie die „Washington Post“ schreibt, bezahlten US-Regierungsmitarbeiter mindestens 970.000 Dollar für Aufenthalte in Trump-Hotels seit dessen Amtsantritt im Jahr 2017.

Trump verletze Anti-Korruptionsklauseln der Verfassung, indem er über das Hotel Geld von ausländischen oder inländischen Regierungsvertretern annehme, werfen ihm die Generalstaatsanwälte vor.

Microsoft-Gründer Bill Gates zu Corona-Verschwörungstheorien: "Man kann es kaum noch leugnen, so dumm ist es"

Er wolle die Corona-Impfung nutzen, um die Kontrolle über die Menschheit zu erobern, behauptet eine krude Verschwörungstheorie über Bill Gates. Nun hat sich der Milliardär selbst dazu geäußert - und klare Worte gefunden.

Quelle: www.stern.de 09.06.2020


https://www.stern.de/digital/online/bill-gates-zu-corona-verschwoerungstheorie---man-kann-es-kaum-noch-leugnen--so-dumm-ist-es--9294180.html

US-Präsident im TV-Interview:Trump ist an den Falschen geraten

Chris Wallace gilt als der kritischste Journalist beim Trump-freundlichen Sender Fox News. In einem spektakulären Interview bewahrt er Trump vor keiner Peinlichkeit.

www.sueddeutsche.de Von Thorsten Denkler, New York  20.07.2020

Die brisanteste Frage kommt ganz am Ende

Auf Twitter äußert sich ein Psychologe. Der sagt, er habe diesen sogenannten Moca-Test hundertfach angewendet. Er werde nur genutzt, um erste Anzeichen von Demenz zu erkennen. Das sei kein IQ-Test. Und "wer sich damit brüstet, diesen Test bestanden zu haben, der kann sich auch damit brüsten, am Morgen die Schuhe selbst gebunden zu haben".


https://www.sueddeutsche.de/politik/trump-fox-news-interview-1.4972680



https://twitter.com/mindfulshrink17/status/1284903619448406016

Wer es selber versuchen will, der Test ist hier verlinkt

https://www.psychdb.com/cognitive-testing/moca

„Querdenken 621“

Mannheim: Hass, Hetze, Hitlergruß – so ging es bei der Anti-Corona-Demo zu

Mannheim – Die Corona-Leugner von „Querdenken 621“ demonstrieren am 18. Juli für die sofortige Aufhebung der Corona-Maßnahmen. Die Redner sind bekannte Verschwörungsgläubige.   

  • Demo in Mannheim: Die Initiative „Querdenken 621“ hat für Samstag (18. Juli) eine Demonstration am Mannheimer Schloss angekündigt.
  • Die Initiative fordert die Aufhebung der Corona-Verordnung und leugnet, dass es überhaupt eine gefährliche Corona-Pandemie gegeben hat.
  • Der Leiter der „Schwindelambulanz Sinsheim“ ist als Gastredner geladen – und ein Rechtsextremer berichtet aus dem Pressebereich.

MANNHEIM24   27.07.2020



https://www.mannheim24.de/mannheim/mannheim-corona-demo-hass-hetze-rechte-querdenken-621-verschwoerung-ehrenhof-schloss-bodo-schiffmann-90010704.html

19 Lügen in einer Rede Trumps Biden-Bashing im Rosengarten

Trump hat eine Pressekonferenz im Weißen Haus zu einem außergewöhnlichen Wahlkampfauftritt genutzt. Unentwegt attackierte er seinen Rivalen Biden mit zahlreichen falschen Behauptungen.

Von Dominik Lauck, tagesschau.de 15.07.2020


https://www.tagesschau.de/faktenfinder/faktenfinder-trump-rede-101.html

 

Corona-Pressekonferenz in USA - so nicht!

Officials keep warning the public not to touch their faces – and then do just that  (Washington Post 05.03.2020) Health officials and politicians alike have repeatedly warned the public to refrain from touching their faces in order to stop the coronavirus from spreading. Subscribe to The Washington Post on YouTube. Executive Producer: Larry David/Jeff Garlin

  • "Today, start working on not touching your face. Because one main way viruses spread, is when you touch your own mouth, nose or eyes".

https://wapo.st/2QOdcqK

(MP4-Video 20 sec. YouTube)


Die 19. Version von Covid? Trump-Beraterin macht sich lächerlich  16.04.2020

Der Trump zugetane Sender Fox-News befragte Conway zu der fragwürdigen Präsidialentscheidung, die Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inmitten der Coronavirus-Pandemie auf Eis zu legen. Conway nutzt die Gelegenheit, um auf vermeintliche Verfehlungen der WHO aufmerksam zu machen. Diese hätte besser auf die Pandemie vorbereitet sein müssen, denn schließlich sei das neuartige Coronavirus gar nicht so neuartig: "Das ist Covid-19, nicht Covid-1, Leute". Conway unterstellt damit, es habe schon 18 Vorläufer des Virus gegeben.



  • Kellyanne Conway ist Kommunikationsberaterin von Donald Trump. Sie hat seinen Wahlkampf geleitet und danach den Begriff der "alternativen Fakten" als schönere Beschreibung für – nunja - Lügen geprägt. Damals ging es um Falschbehauptungen, was die Zahl der jubelnden Massen bei Trumps Amtseinführung anging. Conway ist also für ihren kreativen Umgang mit Sprache bekannt. Und mit der Wahrheit, wie sie nun einmal mehr demonstriert.

https://www.n-tv.de/panorama/Trump-Beraterin-macht-sich-laecherlich-article21717074.html

Zeit Online: Italien, die Geschichte vom Spiel Null

  • Das Champions-League-Spiel Bergamo gegen Valencia hat das Coronavirus massiv weiterverbreitet, lautet eine weit verbreitetet These in Italien. Was ist dran?

Von Tom Mustroph  (24.03.2020)

 https://www.zeit.de/sport/2020-03/italien-bergamo-fussball-champions-league-coronavirus-verbreitung

 

Corona-Tests für die Bundesliga Kritik an DFL: arrogant und unanständig         Quelle: ZDFheute 24.04.2020

Die Stiftung Patientenschutz hat die DFL als "arrogant" und "unanständig" kritisiert. Regelmäßige Corona-Tests dürfte es nicht zuerst für Fußballspieler der Bundesliga geben.

ZDFheute: Die Deutsche Fußball Liga hat regelmäßige Corona-Tests der Spieler und Betreuer angekündigt, wenn die Bundesliga wieder starten sollte. Laborkapazitäten gebe es genug, heißt es. Andere Gruppen werden nicht getestet: Pfleger, Ärzte, Risikogruppen, Lehrer. Finden Sie das richtig?

Eugen Brysch: Es ist überheblich und arrogant, in welcher Art und Weise sich die Deutsche Fußball Liga die Priorität für Covid-19-Testungen sichern will. Angesichts des Leides der Corona-Krise ist das unanständig. Solche Deals werden auch dann nicht besser, wenn sie den Segen des Bundesgesundheitsministers und einiger Ministerpräsidenten hätten.



https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-bundesliga-test-pflegeheime-100.html




Es gilt die Priorität, das jetzt Notwendige nicht außer Acht zu lassen. Das ist die systematische Testung der Risikopatienten, ihrer Angehörigen, der Pflegekräfte und Ärzte. Genau dafür sollte sich die Politik jetzt an erster Stelle einsetzen.





Statistiken

Karten / Grafiken

Zahlen / Fakten zu Corona

 

Coronavirus in Deutschland - interaktive Grafiken / interaktive Karten
Alle Corona-Fälle nach Landkreisen und Bundesländern tagesaktuell

(Der Tagesspiegel)

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/karte-sars-cov-2-in-deutschland-landkreise/

Die Welt ist krank - ein Überblick zum Coronavirus in Grafiken

https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/Corona/Zahlen/Covid-19/Aktuell/index.html

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Ausbreitung im Überblick

https://www.heidelberg24.de/region/coronavirus-baden-wuerttemberg-corona-verordnung-neu-schulen-geschaefte-eisdiele-friseur-kunden-13644936.html

Übersichtliche Grafiken Quelle: www.welt.de tagesaktuell

  • Coronavirus-Fälle in den deutschen Bundesländern
  • Corona-Fälle in den Städten und Landkreisen
  • Corona-Verlauf in Deutschland
  • Coronavirus-Fälle in den USA
  • Gesamtzahl der Corona-Infektionen
  • Coronavirus-Fälle nach Ländern
  • So verbreitet sich das Coronavirus in Ihrem Bundesland


https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Corona-Hoehepunkt-erreicht-Todeszahlen-in-UK-steigen-weiter-Zahlen-Karten-Grafiken.html

Coronavirus Deaths vs Other Epidemics From Day of First Death (Since 2000) [OC]

Quelle: https://www.reddit.com/r/dataisbeautiful/



https://www.reddit.com/r/dataisbeautiful/comments/fxoxti/coronavirus_deaths_vs_other_epidemics_from_day_of/

Das Robert Koch-Institut hat kürzlich eine Modellrechnung veröffentlich, in der unter anderem die Ausbreitung ohne Immunität in der Bevölkerung einer Ausbreitung mit einem Drittel Immuner in der Bevölkerung gegenübergestellt wird. Im zweiten Szenario sinkt die Ausbreitung bereits deutlich. Quelle: www.Deutschlandfunk.de


Covid-19  RKI oder Johns-Hopkins? – Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind

Warum unterscheiden sich die Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität?

Die unterschiedlichen Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität sind darauf zurückzuführen, dass verschiedene Datensätze verwendet werden. Das Robert Koch-Institut bezieht sich auf offizielle Meldungen der Gesundheitsämter und der zuständigen Ministerien der Bundesländer. Die von der Johns Hopkins Universität veröffentlichten Daten stammen nach Angaben der Forscher von der Weltgesundheitsorganisation sowie „von nationalen Einrichtungen“ und auch aus Berichten lokaler Medien.

Quelle: www.Deutschlandfunk.de  12.04.2020

Covid-19 - RKI oder Johns-Hopkins? – Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind

Täglich wird derzeit über Fallzahlen und Todesfälle von Covid-19-Erkrankten berichtet. Auch der Deutschlandfunk nennt die Zahlen vom Robert Koch-Institut (RKI) sowie von der Johns Hopkins Universität. Die amerikanischen Daten sind denen der deutschen Behörde stets deutlich voraus. Doch letztlich seien beide Datensätze „nicht aussagekräftig“, meint die Statistikerin Katharina Schüller. So gebe es eine noch unbekannte Dunkelziffer, da zu wenig getestet werde.

Kritik am Robert-Koch-Institut

Der Virologe Alexander Kekulé erklärte im Deutschlandfunk mit Blick auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts, es handle sich um einen „Blick in die Vergangenheit“. Grob gesagt schaue man mit den Zahlen zehn, wenn nicht gar zwölf Tage zurück. Die Verzögerung entsteht unter anderem durch einen dreistufigen Behördenweg: Arzt, Krankenhaus oder Labor melden einen positiven Test zunächst dem örtlichen Gesundheitsamt. Von dort geht die Information erst zur zuständigen Landesbehörde und dann von dort zum RKI als Bundesbehörde. Besonders am Wochenende werden viele Meldungen offenbar nur stark verzögert weitergeleitet, wie eine Datenanalyse des „Spiegel“ belegt.

Warum unterscheiden sich die Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität?

Die unterschiedlichen Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität sind darauf zurückzuführen, dass verschiedene Datensätze verwendet werden. Das Robert Koch-Institut bezieht sich auf offizielle Meldungen der Gesundheitsämter und der zuständigen Ministerien der Bundesländer. Die von der Johns Hopkins Universität veröffentlichten Daten stammen nach Angaben der Forscher von der Weltgesundheitsorganisation sowie „von nationalen Einrichtungen“ und auch aus Berichten lokaler Medien.

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-oder-johns-hopkins-wie-aussagekraeftig-zahlen.1939.de.html?drn:news_id=1119818










https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-oder-johns-hopkins-wie-aussagekraeftig-zahlen.1939.de.html?drn:news_id=1124433

Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Teil der Erkrankten keine Symptome zeigt – aber dennoch ansteckend ist. Diese Menschen entwickeln vermutlich ebenso wie genesene Patienten eine Immunität. Da bisher niemand wisse, wie viele Menschen bereits immun sind, seien auch Berechnungen zur Dauer der Krise nicht aussagekräftig. Repräsentative Tests etwa von 200 Personen täglich könnten Statistikern bereits eine gute Datengrundlage verschaffen.

Quelle: Deutschlandfunk.de 26.04.2020

Deutsche Spitzenforscher weisen Weg aus Corona-Krise 

Einträchtig präsentiert sich die deutsche Spitzenforschung in einem Strategie-Papier zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. In einer Mitteilung heißt es, die vier größten deutschen Forschungsorganisation Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft hätten sich entschlossen, "gemeinsam zur Datenlage Stellung zu beziehen".

Quelle: Süddeutsche Zeitung Von Hanno Charisius 30.04.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-lockdown-helmholtz-max-planck-1.4893486

Alter, Fläche, DDR-Impfpflicht? - Warum Corona den Osten weniger trifft. Hilft die Tuberkulose-Impfung?

Hartnäckig hält sich zudem die These, dass viele Ostdeutsche in der Corona-Krise von der Impfpflicht in der DDR profitierten, weil die Tuberkulose-Impfung auch gegen das Coronavirus immunisiere. Dafür gebe es bislang aber keine Beweise, betont Zeeb. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge laufen weltweit mehrere klinische Studien zu möglichen Effekten einer sogenannten BCG-Impfung gegen Tuberkulose in Bezug auf Schutz vor der neuen Lungenerkrankung Covid-19. Doch auch RKI-Präsident Lothar Wieler betonte kürzlich auf einer Pressekonferenz: "Diese Hypothese wird von manchen Wissenschaftlern in den Ring geworfen, sie ist nicht belegt."

Genau wie Zeeb verwies auch er auf soziale und demografische Faktoren als mögliche Erklärungen für die großen regionalen Unterschiede beim Infektionsgeschehen. Auch der Weltgesundheitsorganisation WHO lagen zuletzt keine Belege für eine Wirksamkeit der Tuberkulose-Impfung in diesem Zusammenhang vor.

Quelle: www.ntv.de, tno/dpa  03.05.2020


https://www.n-tv.de/politik/Warum-Corona-den-Osten-weniger-trifft-article21755110.html

CIDM.online  Corona-Initiative Deutscher Mittelstand  (CIDM)

IST-Analyse, Monitoring und Maßnahmen-Beratung für die erfolgreiche Einbremsung der Corona-Ausbreitung und Exit-Plan-Empfehlung für die Wiederbelebung von Wirtschaft und Gesellschaft "Corona und Zurück in die Zukunft"

Stand Daten: 09.05.2020 16:00, Stand Redaktion: 09.05.2020
Verantwortung Inhalt: Wolfgang Romberg, Moritz Graf Brühl
Fachliche Unterstützung: Dr. Inge Haselsteiner, Dr. Oliver Wellmann


zur Präsentation: https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present?slide=id.p1#slide=id.p1

The spread of the new corona­virus

The numbers in this article only show the confirmed cases of infected and recovered people. Different countries may have different routines for if and when they test people and are likely to have a large number of unreported cases not only for the number of infected people but also for the recovered ones.

Cases reported by the media and other sources during the day, they are ahead of the daily updates from Johns Hopkins on which the rest of the article is based.

According to the recommendations of the Public Health Authority at this time, only persons in need of care or who are already admitted to hospitals with coronavirus symptoms should be tested. This has a significant impact on the figures for the number of cases in Sweden. The following figures are thus an under-reporting of the actual number of cases and show only those that have been tested – not all that have the corona virus.

There is some delay in reporting and supplementing data on new cases and deceased cases, so the number of recent days (especially during weekends) should be interpreted with caution. We also update historic when the Public Health Authority does.

The development of deaths

The development of deaths, calculated from at least ten reported deaths in each country, number and proportion. Figures are updated once a day when Johns Hopkins University releases its daily report. Press in the timeline below to jump in time

The state of the world

The following figures are updated once a day, when Johns Hopkins University releases its daily report.      updated 11.05.2020

Vorbildliche Transparenz der Daten in Schweden


https://www.svt.se/datajournalistik/the-spread-of-the-coronavirus/

Covid-19 - Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist

Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in Deutschland nach wie vor niedrig. Das Robert Koch-Institut warnt aber davor, sich deshalb in Sicherheit zu wiegen. Wir erklären, warum die Angaben zu den Todesraten mit Vorsicht zu genießen sind und welche Hypothesen es für die niedrige Zahl in Deutschland gibt.

Quelle: Deutschlandfunk 06.06.2020


https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-warum-die-todesrate-durch-das-coronavirus-in.1939.de.html?drn:news_id=1138154

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 194 vom 29. Mai 2020

WIESBADEN – Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977.

Die Sterbefallzahlen lagen von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche insgesamt 7 486 Fälle über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. Regional ist diese Entwicklung maßgeblich von drei Bundesländern geprägt. Die Sterbefallzahlen übertrafen in Bayern um 2 719 Fälle (+18 %), in Baden-Württemberg um 1 958 Fälle (+ 16 %) und in Nordrhein-Westfalen um 1 254 Fälle (+ 5 %) den Durchschnitt der vier Vorjahre.


https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_194_12621.html

Zusammenhang mit Corona-Pandemie naheliegend

Diese Befunde zu einer sogenannten Übersterblichkeit decken sich bei Betrachtung der absoluten Zahlen mit den Daten zu bestätigten COVID-19-Todesfällen, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden. In den Kalenderwochen 13 bis 18 starben nach Angaben des RKI insgesamt 7 083 Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Die zeitliche Entwicklung verlief ebenfalls annähernd parallel: Sowohl die Abweichung vom Durchschnitt bei den Gesamtzahlen als auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle waren in der 15. Kalenderwoche am größten. Dies bedeutet aber nicht, dass alle zusätzlich gezählten Fälle in der Sterbefallstatistik an COVID-19 gestorben sind. Rückgänge oder Anstiege bei anderen Todesursachen können ebenfalls einen Effekt auf die gesamten Sterbefallzahlen haben. Die Grippewelle als ein möglicher Einflussfaktor gilt in diesem Jahr bereits seit Mitte März als beendet. Üblicherweise beeinflussen Grippewellen bis Mitte April die Sterblichkeit.

Covid-19: Neuer Ansatz gegen den Zytokinsturm?

Im Fall von Covid-19 ist ein aktives Immunsystem nicht immer Garant für einen glimpflichen Ausgang – im Gegenteil: Bei einigen Patienten führt eine übermäßige Reaktion der Abwehr zu einem sogenannten Zytokinsturm und damit zu schweren, oft tödlichen Entzündungsreaktionen und Gewebeschäden. Jetzt haben US-Mediziner ein schon zugelassenes Medikament identifiziert, das den Zytokinsturm hemmen könnte. Demnach scheinen die gegen Bluthochdruck und Prostatavergrößerungen eingesetzten Alphablocker bremsend auf diese Überreaktion zu wirken. Jetzt hat in den USA eine erste klinische Studie dazu begonnen.

Quelle:  Maximilian Konig (Howard Hughes Medical Institute, Baltimore) et al., Journal of Clinical Investigation, doi: 10.1172/JCI139642  wissenschaft.de - Nadja Podbregar  27.05.2020


https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/covid-19-neuer-ansatz-gegen-den-zytokinsturm/

Du glaubst, die Welt hat das Coronavirus langsam im Griff? Dann schau dir das an

In der Schweiz – und in weiten Teilen Europas – macht sich seit einigen Tagen ein Gefühl breit: Das Coronavirus ist zwar noch da, aber wir haben es unter Kontrolle und die Fallzahlen nehmen ab. Doch die weltweite Lage zeigt ein anderes Bild. Während in Europa die Fallzahlen abnehmen, müssen sie aufgrund der Zahlen oben in anderen Gebieten zunehmen. Schauen wir deshalb im Zweiwochenrhythmus auf die von der WHO ausgewiesenen Weltregionen

Quelle: www.watson.ch  26.05.2020


https://www.watson.ch/international/coronavirus/186917949-coronavirus-pandemie-unter-kontrolle-diese-zahlen-sagen-etwas-anderes

Das fällt auf:

  • Western Pacific (mit u. a. China und Südkorea) hatte seit Anfang März kaum mehr neue Fälle.
  • Europa verzeichnete im März die meisten Fälle, jetzt nimmt der Anteil aber deutlich ab.
  • Auch in Nordamerika (USA und Kanada) gehen die Fälle zurück.
  • Lateinamerika verzeichnet aktuell mit Abstand am meisten neue positiv Getestete und die Tendenz bleibt zunehmend.
  • Die Regionen im Nahen Osten (Katar, Saudi-Arabien, etc.) und Südost-Asien (Indien, Bangladesch, etc.) nehmen massiv zu.
  • Auch in Afrika werden deutlich mehr Fälle gemeldet als noch vor einigen Wochen. Allerdings dort immer noch auf einem tiefen Niveau.

Infektionszahlen - Analysen bestätigen: Kinder erkranken nur selten an COVID-19

Im Vergleich zu Erwachsenen erkranken nur wenige Kinder an COVID-19. Das bestätigt eine Analyse der bisherigen Fallzahlen (Stand 12.05.2020).

Wie aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, waren bisher nur bei 1,8 Prozent der festgestellten Coronavirus-Infektionen Kinder unter zehn Jahren betroffen.

Quelle: www.arzt-wirtschaft.de  19.05.2020


https://www.arzt-wirtschaft.de/analysen-bestaetigen-kinder-erkranken-nur-selten-an-covid-19/

Corona-Tests RKI muss Zahl deutlich korrigieren

Das Robert Koch-Institut hatte eine starke Zunahme von Corona-Testungen in Deutschland vermeldet. Doch mittlerweile musste das RKI die Zahl korrigieren. Demnach gab es 120.000 Tests weniger.

Korrektur: Bei der Erhebung der Testzahlen für KW 17 wurden versehentlich mehr durchgeführte Tests (467.137) und positive Tests (25.222; 5,4%) gezählt. Die korrekte Anzahl der durchgeführten Tests beträgt 347.578, davon positive Tests 17.367 (5,0%). Die korrekte Summe ist 2.427.493

Die Zahl der Tests war gegenüber der Vorwoche also nur leicht gestiegen, verglichen mit den Wochen davor lag sie sogar niedriger. Zudem lag der Anteil der positiven Tests bei 5,0 Prozent (17.367) statt wie zunächst gemeldet 5,4 Prozent (25.222).

Quelle: tagesschau.de, Patrick Gensing, Markus Grill, NDR/WDR. 06.05.2020


https://www.tagesschau.de/investigativ/corona-tests-rki-103.html



Spanien meldet plötzlich nur noch einen Corona-Toten pro Tag – das steckt dahinter

Seit Ende Mai 2020 hat Spanien kaum mehr neue Corona-Tote vermeldet. An vielen Tagen gab es laut Behörden nur einen oder sogar gar keinen Fall. Vom Coronavirus-Hotspot zum vorgeblich sicheren Reiseziel innerhalb kürzester Zeit – wie kann das sein? In den vorangegangenen Wochen hatten Spaniens Behörden noch zwischen 50 und 300 Corona-Toten pro Tag vermeldet. Nun sollen die Zahlen fast auf Null zurückgegangen sein? Für den auffälligen Trend gibt es vor allem eine Erklärung: eine neue Zählmethode der Regierung.

"Falsches Gefühl der Sicherheit"

"Die Zahlen machen uns verrückt", sagte Jeffrey Lazarus, Leiter der Forschungsgruppe Gesundheitssysteme am Barcelona Institute for Global Health, der "Financial Times". Die niedrigen Zahlen würden ein "falsches Gefühl der Sicherheit in der Bevölkerung" erzeugen, so Lazarus.

Die Ergebnisse der neuen Zählweise bezeichnete der spanische Statistiker und Politikanalyst Kiko Llaneras schon Ende Mai in einer "El País"-Kolumne als "Unsinn" und "Chaos".

Am Tag nachdem die Regierung die Zählmethode änderte, fiel die Gesamttotenzahl plötzlich um fast 2.000 Fälle. Es gebe zu 100 Prozent ein Datenproblem, bemerkte Lazarus. Aus Sicht des Parteichefs der oppositionellen Partido Popular (Volkspartei), Pablo Casado, versucht Sánchez' Regierung die Zahlen zu schönen. "Sie verstecken die Toten, um Ihre Inkompetenz zu verbergen", klagte Casado den Regierungschef laut "The Telegraph" an.

Tatsächlich zeigen Zahlen des Nationalen Statistikinstitutes eine um 24 Prozent höhere Übersterblichkeit in den ersten 21 Wochen des Jahres im Vergleich zu 2019. Demnach starben in Spanien etwa 44.000 Menschen mehr als üblich.

Quelle: www.web.de  Von Marco Fieber 08.06.2020


https://web.de/magazine/news/coronavirus/spanien-meldet-ploetzlich-corona-toten-tag-steckt-dahinter-34774150


Die positiven Zahlen sind allerdings gut fürs Geschäft.

Spanien will zum 1. Juli die Grenzen öffnen. Der Corona-Hotspot bereitet sich intensiv darauf vor, wieder Millionen sonnenhungriger Urlauber zu empfangen. Der Tourismus ist für die wirtschaftliche Erholung des südeuropäischen Landes von entscheidender Bedeutung: Die Branche trägt mehr als 12 Prozent zum Nationaleinkommen bei – in keinem anderen europäischen Land ist der Anteil höher.



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Covid-19 Alle Zahlen und Grafiken zu Corona-Virus - tagesaktuelle Zahlen

  • Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter, die Zahl der Infizierten steigt nach wie vor weltweit an.  Sehen Sie hier aktuelle Infografiken. Hunderttausende Menschen haben sich bereits mit dem Coronavirus infiziert. Die Pandemie begann im chinesischen Wuhan. Das Virus hat sich mittlerweile weltweit verbreitet, darunter auch in Deutschland.  -  Quelle: ZDF

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/coronavirus-ausbreitung-infografiken-102.html

Wie lange lässt sich ein Lockdown durchhalten?

  • Womöglich wird das öffentliche Leben länger stillstehen müssen als bisher gedacht, wie führende Epidemiologen sagen. Dem stehen jedoch grosse wirtschaftliche und soziale Kosten gegenüber. Eine Auslegeordnung zu den Abwägungen, die getroffen werden müssen. (www.nzz.ch)

Neue Zürcher Zeitung, Matthias Benz, Wien  21.03.2020